Beachvolleyball WM
Deutsche Beachvolleyballer demonstrieren Stärke

Bei der Beachvolleyball-WM in Stavanger haben sowohl Julius Brink/Jonas Reckermann als auch Sara Goller/Laura Ludwig souverän ihre Gruppensiege errungen.

Mit einer Demonstration der Stärke haben die Weltranglistendritten Julius Brink und Jonas Reckermann ihre Medaillenambitionen bei der Beachvolleyball-WM in Stavanger unterstrichen. Gegen die Argentinier Baracetti/Salema gewann das für Bayer Leverkusen und den 1. FC Köln antretende Duo deutlich mit 2:0 (21:13, 21:11) und beendete die Gruppe C als souveräner Erster.

"Nachdem die Holländer das zweite Spiel verletzungsbedingt abgesagt haben, war die heutige Begegnung für uns ungemein wichtig, um den Rhythmus zu finden", sagte Reckermann: "Du kannst im Training noch so viele Situationen simulieren, ein gleichwertiger Ersatz für den Wettkampf ist das nie." Für die am Donnerstag beginnende K.o-Runde der besten 32 Teams sieht Rekermann Steigerungspotenzial: "Wir fühlen uns sehr gut gerüstet. Wir haben die Sicherheit, noch zulegen zu können."

Ebenfalls auf Medaillenkurs sind die Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig. Das Duo aus Berlin gewann das dritte und letzte Vorrundenspiel gegen die Chinesinnen Zhang Yi/Huang Ying ebenfalls ohne Probleme 2:0 (21:11, 21:14) und blieb damit an der Spitze der Gruppe J. "Das war eine perfekte Vorrunde. So kann es weitergehen. Ich war eigentlich auf mehr Gegenwehr eingestellt", sagte Ludwig, die mit ihrer Partnerin in der Gruppenphase lediglich einen Satz abgab.

Pohl/Rau ohne Probleme weiter

Die ohnehin als Sieger der Gruppe I feststehenden Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) traten gegen die Norwegerinnen Nina Hakedal/Ingrid Toerlen nicht an. Rau hatte sich beim Training eine Sehnenentzündung in der linken Hüfte zugezogen. Gefahr für die K.o. -Runde bestehe allerdings nicht, heißt es.

Ebenfalls als Gruppensieger gehen Sebastian Dollinger und Mischa Urbatzka (Kiel/Hamburg) in die K.o.-Runde. Das Duo gewann auch sein drittes Vorrundenspiel gegen die Chinesen Xu/Li mit 2:0 (21:18, 21:19). "Wir hatten nur im zweiten Satz phasenweise Probleme", sagte Sebastian Dollinger, "weil unsere Gegner gut aufgeschlagen haben. Wir wussten, dass die Chinesen leichte Fehler machen. Das hat sich dann ja zum Glück auch bestätigt."

Dagegen sind Kay Matysik und Jonathan Erdmann (Berlin) trotz des 2:1 (17:21, 21:19, 15:13) gegen die Norweger Kjell Arne Goranson/Oivind Hordvik ausgeschieden. "Schönes Wetter, schlechte Leistung, viel mehr gibt es zu unserem Auftreten nicht zu sagen", sagte Matysik. Auch gegen das an Nummer 48 gesetzte Gastgeber-Team wussten Erdmann/Matysik trotz des Sieges nicht zu überzeugen und blieben den Nachweis ihrer WM-Reife erneut schuldig.

© SID

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