Beachvolleyball WM
Deutsche Beachvolleyballer weiter gut in Form

Bei der Beachvolleyball-WM in Gstaad haben sechs deutsche Teams den Einzug in die K.o.-Runde geschafft. Für eine Überraschung sorgten dabei Helke Claasen und Antje Röder mit ihrem Sieg gegen Sara Goller/Laura Ludwig.

Sechs deutsche Teams, angeführt von den mitfavorisierten Europameistern Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin), sind bei der Beachvolleyball-WM in Gstaad in die K.o.-Runde eingezogen. Brink/Dieckmann blieben bei den mit einer Million Dollar dotierten Titelkämpfen beim 2:0 (21:19, 22:20) gegen die US-Amerikaner Scott/Fuerbringer auch im zweiten Vorrundenspiel ohne Satzverlust.

Claasen und Röder überraschen

Ebenfalls ihren zweiten Erfolg im zweiten Gruppenspiel feierten in den Schweizer Alpen die Altmeisterin Susanne Lahme und Geeske Banck (Kiel/Berlin), Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster) sowie Helke Claasen/Antje Röder. Die Berlinerinnen sorgten dabei mit dem 2:1 (21:19, 14:21, 17:15) gegen die als Geheimfavoriten angetretenen Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) für eine Überraschung. Mit dem Einzug in die K.o.-Runde der besten 32 haben die vier deutschen Teams Platz 17 und 7 000 Dollar sicher.

In der Herrenkonkurrenz stehen Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Essen/Elmshorn) nach dem hart umkämpften 2:0 (24:22, 22:20) gegen die Norweger Maaseide/Horrem ebenfalls in der K.o.-Runde. Den gleichen Schritt machten auch David Klemperer/Eric Koreng. Das Duo aus Hildesheim und Markranstädt setzte sich 2:0 (21:12, 21:16) gegen Alvarez/Munder aus Kuba durch.

"Müssen noch einen Tick zulegen"

"Die Deutschen präsentieren sich bisher sehr stark, auch wir haben wieder sehr konstant gespielt. Aber wir müssen noch einen Tick zulegen, wenn wir eine Medaille gewinnen wollen", sagte Brink. Als einziges der neun gestarteten deutschen Teams vor dem Aus stehen Florian Huth/Kjell Schneider (Kiel), die mit dem 0:2 (9:21, 12:21) gegen die Österreicher Doppler/Gartmayer die zweite Niederlage kassierten. Schneider hatte mit Julius Brink bei der WM 2005 in Berlin mit Bronze die bislang einzige deutsche WM-Medaille im Beachvolleyball gewonnen.

Bei den Titelkämpfen im Gstaad kommen aus jeweils zwölf Vierer-Gruppen die besten beiden Teams sowie die besten acht drittplatzierten Mannschaften in die nächste Runde (mit jeweils 32 Duos).

© SID

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