Beachvolleyball WM
K.o.-Runde bei WM mit acht deutschen Teams

Acht von neun deutschen Mannschaften haben sich bei der Beachvolleyball-WM in Gstaad für die K.o.-Runde qualifiziert. Julius Brink/Christoph Dieckmann sind die aussichtsreichsten Medaillenkandidaten.

Bei der Beachvolleyball-WM in Gstaad haben sich acht von neun deutschen Teams für die K.o.-Runde qualifiziert. Dabei holten sich die mitfavorisierten Europameister Julius Brink/Christoph Dieckmann aus Berlin mit einem 2:0 (21:19, 21:18) über die Österreicher Doppler/Gartmayer den Gruppensieg und gelten aus deutscher Sicht als aussichtsreichste Medaillenkandidaten.

Das gleiche Kunststück glückte den Aufsteigern David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen), die mit dem 2:0 (21:19, 21:19) gegen die starken Brasilianer Harley/Pedro die deutschen Medaillenambitionen unterstrichen.

Mit dem Einzug in die nächste Runde haben die deutschen Teilnehmer bei der mit einer Million Dollar dotierten Veranstaltung jeweils Platz 17 und 7 000 Dollar Preisgeld sicher. Als einziges deutsches Team ausgeschieden sind Florian Huth/Kjell Schneider (Kiel), die auch im dritten Gruppenspiel gegen die US-Amerikaner Scott/Fuerbringer ohne Satzgewinn blieben. Schneider hatte mit Julius Brink bei der WM 2005 in Berlin mit Bronze die bislang einzige deutsche WM-Medaille im Beachvolleyball gewonnen.

"Wir wollen aufs Podest"

"Das war bisher eine sehr gute Leistung der deutschen Teams, aber wir haben noch nichts erreicht. Schließlich wollen wir aufs Podest", erklärte Brink.

Bei den Frauen holten sich Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster) mit einem 2:0 (21:14, 21:18) gegen Erni/Graessli (Schweiz) auf dem Centre Court in den Alpen ebenso den Gruppensieg wie Helke Claasen/Antje Röder (Berlin).

Gruppenplatz zwei reichte Altmeisterin Susanne Lahme und Geeske Banck (Kiel/Berlin) sowie Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin), die das Prestigeduell gegen Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) mit 2:1 (26:24, 17:21, 15:13) für sich entschieden. Die Ex-Europameisterinnen erreichten über die Regelung der besten acht Gruppendritten trotzdem die nächste Runde. Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Essen/Elmshorn) schafften als Gruppenzweite den Sprung unter die besten 32.

Ab Freitag wird im K.o.-System bis zum Endspiel weitergespielt.

© SID

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