Beachvolleyball WM
Klemperer Koreng letztes deutsches Eisen im Feuer

Die deutschen Frauen-Teams kamen bei der WM in Gstaad nicht über den fünften Rang hinaus, doch die Männer haben noch ein heißes Eisen im Medaillen-Feuer: David Klemperer und Eric Koreng stehen im Achtelfinale.

Die deutschen Beachvolleyball-Frauen konnten bei der Weltmeisterschaft in Gstaad keine Medaillen erringen. Doch die Aufsteiger David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen), die als einziges Männer-Team den Einzug unter die besten 16 schafften, halten die Hoffnung auf das zweite deutsche WM-Edelmetall der Geschichte am Leben.

Bei den Frauen trösteten sich Helke Claasen/Antje Röder (Berlin) und die Ex-Europameisterinnen Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) nach ihrem Viertelfinal-Aus mit dem geteilten fünften Rang und jeweils 18 000 Dollar. Classen/Röder scheiterten erwartungsgemäß mit 0:2 (10:21, 20:22) gegen die Olympiasieger und Weltmeister Kerri Walsh/Misty May-Treanor (USA). Die Vizeweltmeisterinnen Larissa/Juliana (Brasilien) stoppten den Siegeszug von Pohl/Rau mit 2:0 (21:16, 21:19). Die zwei fünften Plätze sind dennoch das beste Ergebnis der deutschen Frauen überhaupt.

"Natürlich hätten wir gern die erste deutsche Frauen-Medaille der Geschichte geholt, aber Platz fünf ist ein Topresultat", erklärte Rau. Die bislang beste deutsche Bilanz der WM-Geschichte bei den Frauen war ein fünfter Platz von Ulrike Schmidt/Gudula Staub in Marseille 1999 gewesen.

Dieckmann: "Das ist bitter"

Die einzige deutsche WM-Medaille hatten vor zwei Jahren Julius Brink/Kjell Schneider mit Bronze in Berlin gewonnen. Diesmal scheiterte der mitfavorisierte Europameister Brink mit Christoph Dieckmann dagegen in der Runde der letzten 32 mit 0:2 (13:21, 16:21) gegen die Chinesen Xu/Wu. Platz 17. und 7 000 Dollar Preisgeld waren ein schwacher Trost. "Das ist bitter, wir wollten hier eine Medaille", erklärte Dieckmann, der zudem eine Rote Karte samt Punktabzug wegen Ballwegschlagens erhielt.

Klemperer/Koreng besiegten in der ersten K.o.-Runde die Schweizer Schnider/Gscheidle 2:0 (21:14, 21:9) und spielen am Samstag um den Einzug ins Viertelfinale gegen die Österreicher Schacht/Slack, die sich gegen Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Essen/Elmshorn) 2:0 (21:18, 21:19) durchgesetzt hatten. Klemperer/Koreng haben Rang neun und 11 000 Dollar sicher.

Pohl und Rau mit Paukenschlag gegen Brasilianerinnen

Helke Claasen und Antje Röder hatten mit einem überraschenden 2:1 (16:21, 31:29, 16:14) im deutschen Duell gegen die neuntplatzierten Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster) das Viertelfinale erreicht. Pohl/Rau schafften mit dem 2:0 (21:19, 21:15) gegen die Weltranglistendritten Renata/Talita aus Brasilien einen echten Paukenschlag.

Altmeisterin Susanne Lahme und Geeske Banck (Kiel/Berlin) belegten nach einem 0:2 gegen Brink-Abeler/Jurich genauso Platz 17 wie die deutschen Meister Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) nach dem 0:2 gegen die US-Amerikanerinnen Branagh/Youngs.

© SID

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