Beachvolleyball World Tour
Brink will in Berlin wieder triumphieren

2 005 konnte Julius Brink in Berlin einen seiner größten Erfolge feiern: Die WM-Bronzemedaille. Ab heute will der deutsche Beachvolleyballer mit Partner Christoph Dieckmann auch im Weltserien-Turnier triumphieren.

Nicht nur privat verbindet Julius Brink einiges mit Berlin, sondern auch sportlich. "Ich verbinde ganz besondere Momente meiner sportlichen Karriere mit dieser Stadt", erklärt der 25-Jährige. Die schillerndste Erinnerung dürfte der Gewinn der WM-Bronzemedaille vor zwei Jahren sein. Und wenn Brink ab heute mit seinem Partner Christoph Dieckmann in der Hauptrunde der Beachvolleyball-Weltserie neben dem Berliner Hauptbahnhof aufschlägt, wird er einen ähnlich großen Erfolg einfahren wollen wie damals bei der WM an der Seite von Kjell Schneider.

Dass die beiden Profis des VC Olympia Berlin durchaus das Zeug zu einem Turniersieg in der Weltserie haben, hat das Duo bereits 2006 bei ihren Siegen im portugiesischen Espinho und im brasilianischen Victoria bewiesen. Die beiden Deutschen, die momentan Platz sechs der Weltrangliste belegen, wurden im vergangenen Jahr sogar Europameister in Den Haag.

"Wir müssen unser Niveau noch deutlich nach oben schrauben, wenn wir vorn dabei sein wollen", gibt sich Dieckmann vor dem ersten Spiel selbstkritisch. Immerhin wird in Berlin, zwei Wochen vor der WM in Gstaad/Schweiz, die gesamte Weltelite an den Start gehen. 32 Damen- und Herrenteams spielen um 600 000 Dollar Siegprämien und Punkte für die Olympiaqualifikation 2008. Brink ist sich bewusst, dass das Ticket nach Peking nicht einfach zu lösen sein wird: "Wir wissen, dass die Qualifikation eine ganz harte Sache wird. Aber wir versuchen von Turnier zu Turnier zu denken und nicht die große Sache zu sehen."

"Sau-Wetter" bringt Vorteil für Deutsche

Im Kampf um die Punkte könnten die Deutschen daher sogar vom momentanen "Sau-Wetter" profitieren, denn die Wetterprognose sieht den Sommer bis zum Wochenende weiter einen Bogen um Deutschland machen. "Man merkt schon, dass die Brasilianer bei Kälte schwerer in Gang kommen", erklärt Dieckmann. Dennoch haben die Deutschen in diesem Jahr noch keinen Sieg gegen eine brasilianische Mannschaft auf dem Konto. Doch Brink freut sich ohnehin mehr auf ein mögliches Duell mit seinem Ex-Partner Kjell Schneider, der nun an der Seite von Florian Huth (FT Adler Kiel) aufschlägt: "Sobald ich Kjell wiedersehe, kommen die Erinnerungen an 2005 bestimmt wieder hoch", sagt der 25-Jährige. Und wer weiß, vielleicht kann einer aus dem damaligen Duo seinen Triumph von vor zwei Jahren sogar wiederholen.

© SID

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