sonstige Sportarten
Beginn schwant vor Bundesliga-Start Böses

Vor dem Start der neuen Saison in der Tischtennis-Bundesliga vermutet Manager Arnold Beginn von der SIG Jülich/Hoengen Schlimmes. Bei dem neuen Trend, Top-Spieler zu schonen, würde Wettbewerbsverzerrung entstehen.

Am Wochenende startet die Tischtennis-Bundesliga in die neue Saison, allerdings nicht ohne Reibungspunkte. Manager Arnold Beginn von der SIG Jülich/Hoengen fürchtet nämlich eine Wettbewerbsverzerrung im Abstiegskampf. Grund für die Sorgen des stellvertretenden Liga-Chefs ist der allgemeine Trend bei Spitzenklubs, ihre Top-Spieler gegen schwächere Mannschaften pausieren zu lassen.

"Wenn wir als einziger der vier Abstiegskandidaten immer gegen in Bestbesetzung antretende Top-Teams spielen müssen, wäre das für uns im Kampf um den Klassenerhalt eine enorme Benachteiligung", sagte Beginn: "Die Verträge der Vereine mit den Spielern gehen ja grundsätzlich in Ordnung, und das geht sicher auch nicht böswillig gezielt gegen uns, aber den Klubs muss auch klar sein, dass unter dem Strich dennoch eine Wettbewerbsverzerrung stehen würde."

Düsseldorf will "gegensteuern"

Aufgrund der Terminflut im internationalen Kalender besitzen Stars wie Doppel-Vizeweltmeister Timo Boll bei Champions-League-Sieger TTV Gönnern oder der WM-Dritte Michael Maze bei Rekordmeister Borussia Düsseldorf Klauseln für Spielpausen in ihren Verträgen. Düsseldorfs Trainer Andreas Preuß allerdings will die Entwicklung aufmerksam beobachten: "Wenn wir den Eindruck bekommen, dass ungewollt eine Wettbewerbsverzerrung entstehen könnte, würden wir versuchen, gegenzusteuern. Aber das kann natürlich nur unter Berücksichtigung unserer eigenen Zwänge geschehen."

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%