Beide Teams in Bestbesetzung
Es ist angerichtet

Getönt wurde im Vorfeld des Finalknallers im DFB-Pokal Bayern gegen Schalke laut genug, allen voran vom siegessicheren Uli Hoeneß - nun steht der Tag der Entscheidung vor der Tür. Besonders heiß ist ausgerechnet Schalkes launige Diva Ailton.

dpa BERLIN. Die Zuversicht der Finalisten Bayern München und FC Schalke 04 vor dem 62. DFB-Pokalendspiel vor 74 349 im ausverkauften Berliner Olympiastadion ist ebenso groß wie der gegenseitige Respekt und die Vorfreude auf einen Fußball-Leckerbissen. Erstmals in der langen Geschichte treffen im Cup-Finale die ersten Beiden der abgelaufenen Bundesliga-Saison aufeinander. "Allein dadurch ist schon genügend Brisanz in der Partie. Was kann es Schöneres geben als ein solche Finale. Die Zuschauer können einiges erwarten", sagte Bayern-Trainer Felix in Berlin.

Vier Wochen nach dem Gewinn seines ersten Titels will der Meistercoach den zweiten Coup landen. "Wir sind gut drauf. Ich erwarte von der Mannschaft, dass sie nochmal an ihre Leistungsgrenze geht. Wir wollen uns mit dem Pokal aus der Saison verabschieden." Den Ball, den Manager Hoeneß ins Rollen gebracht hatte, nahm Magath noch einmal auf: "Grundsätzlich bin auch ich überzeugt, dass keiner den FC Bayern drei Mal in einer Saison schlagen kann", meinte er in Anspielung auf die schmerzlichen 0:1-Niederlagen in der Bundesliga, schränkte aber ein: "Es ist ein Finale, und da ist alles möglich."

Schalke-Manager Rudi Assauer und der Bayern-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge erwarten unisono ein Klasse-Spiel. "Es ist ja kein Zufall, dass hier der Meister gegen den Vizemeister spielt. Beide haben diese Spielzeit dominiert", meinte Rummenigge, der noch unter dem Eindruck des Champions-League-Finals zwischen dem AC Mailand und dem FC Liverpool stand. "Das war ein Spiel auf allerhöchstem internationalem Niveau. Da hat man gesehen, dass die Messlatte in Europa ein Stück höher liegt als in der Bundesliga. Aber ich hoffe, dass unser Finale Werbung für den deutschen Fußball wird." Und Assauer nährte sogar die Hoffnung auf ein historisches Treffen: "Wir wollen ein Spiel bieten, dass allen Spaß macht und in die Pokalgeschichte eingeht."

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