Beim DFB bisher 13 Einwendungen gegen Spielwertung: Schiedsrichter Zwayer beteuert Unschuld

Beim DFB bisher 13 Einwendungen gegen Spielwertung
Schiedsrichter Zwayer beteuert Unschuld

Der im Bundesliga-Skandal verdächtigte Felix Zwayer hat seine Unschuld beteuert. Der Schiedsrichter habe das Angebot von Robert Hoyzer vehement abgelehnt.

HB BERLIN. Schiedsrichter Felix Zwayer weist einen Tag nach der Pressekonferenz des Kollegen Jürgen Jansen Verdächtigungen gegen seine Person im Wettskandal der Fußball-Bundesliga zurück. Der Schiedsrichter aus Berlin habe ein reines Gewissen.

«Ich kann gut schlafen, denn ich weiß, dass ich nicht manipuliert habe», sagte Zwayer dem «Tagesspiegel am Sonntag». Zwayer, der den Skandal um den mittlerweile geständigen Schiedsrichter Robert Hoyzer öffentlich gemacht hatte, war selbst in den Kreis der Verdächtigen geraten.

«Es ist eine unheimlich schwierige, sehr angespannte Situation für mich. Das zieht seine Kreise bis hinein in die Familie und den Beruf. Ich finde aber großen Halt bei meiner Familie und meinen Freunden », so der in der Ausbildung zum Immobilienkaufmann stehende Zwayer.

Gleich, nachdem er ein konkretes Angebot von Hoyzer bezüglich der Manipulation von Spielen erhalten hatte, habe er sich an die Schiedsrichterkollegen gewandt. «Das war für mich der Zeitpunkt, wo mich die Situation so sehr belastet hat, dass ich sofort reagieren musste. Ich betone noch einmal, dass ich dieses Angebot sofort und vehement abgelehnt habe.»

Unterdessen kritisierte Zwayers Anwalt Uwe Freyschmidt den Deutschen Fußball-Bund (DFB): «Ich würde mir wünschen, dass der DFB als Verband, der schließlich eine Fürsorgepflicht hat für seine Schiedsrichter, sich entscheidet, Felix Zwayer mehr den Rücken zu stärken.»

Beim DFB-Sportgericht gingen bisher Einspruch gegen 13 Spielwertungen ein, teilte der DFB am Samstag mit. In der Bundesliga handele es sich dabei um die Partie zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SC Freiburg, die Jansen am 27. November 2004 gepfiffen hatte. Weiter liegen einsprüche gegen sechs Zweitliga-Begegnungen, drei DFB-Pokalspiele und drei Spiele der Regionalliga Nord vor.

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