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Bernhard Langer glänzend gestartet

Bei der 87. US-PGA-Championship auf dem schweren Par-70-Kurs im Baltusrol Golf Club in Springfield/New Jersey ist Bernhard Langer glänzend aus den Startlöchern gekommen und liegt nach Runde eins auf Platz sieben.

Golfstar Bernhard Langer hat seine Glanzform der vergangenen Wochen konserviert und im Gegensatz zu US-Superstar Tiger Woods auch beim letzten Major der Saison einen hervorragenden Start hingelegt. Zum Auftakt der 87. US-PGA-Championship spielte der Anhausener auf dem schweren Par-70-Kurs im Baltusrol Golf Club in Springfield/New Jersey (Samstag und Sonnntag ab 20.30 Uhr Mesz live bei Premiere) dank eines Eagles an der abschließenden 18 eine 68er-Runde.

"Ich habe ziemlich gut gespielt"

Damit lag Langer nur einen Schlag hinter einem Führungs-Sextett zurück und war mit sich und der Welt im Reinen: "Ich habe anständig geputtet und ziemlich gut gespielt. Ich habe sowohl viele Fairways getroffen als auch viele Grüns", sagte der 47-Jährige, der zuletzt mit fünften Platzen bei der British Open und der EM auf Gut Kaden aufhorchen ließ.

Nur einen Schlag besser als der zweimalige US-Masterssieger waren sechs Spieler. Angeführt wurde die Spitzengruppe vom Weltranglistenvierten Phil Mickelson und dem ehemaligen British-Open-Champion Ben Curtis. Dazu gesellten sich deren US-Landsmann Rory Sabbatini sowie Stuart Appleby (Australien), Trevor Immelman (Südafrika) und Stephen Ames (Kanada).

Cejka auf Rang 28

Mit schmerzverzerrtem Gesicht, aber dennoch zufrieden kam wie Langer auch Alex Cejka, der zweite Deutsche im hochklassigen 156er-Feld, ins Klubhaus. Der Wahl-Münchner, nach einem Sturz vor zwei Wochen geplagt von Schmerzen am Rücken und an der linken Hand, hatte nach vier Birdies und vier Bogeys eine 70 auf der Scorekarte und belegte damit wie Titelverteidiger Vijay Singh von den Fidschis den 28. Platz.

"Eigentlich war es eine gute Runde. Aber ich musste wegen der starken Rückenschmerzen behandelt werden", sagte Cejka. Er spiele im Grunde "ganz gut - aber es ist wirklich schade, dass mir das dazwischenkommt. Jetzt muss ich halt Schmerzmittel nehmen."

Woods mit schwachem Start

Gesund, aber indisponiert war dagegen der Weltranglistenerste Tiger Woods, der auf dem für ihn maßgeschneiderten Platz seinen dritten Major-Sieg des Jahres nach dem US Masters und der British Open anpeilt. Für die 18 Löcher auf dem auf 6 759 Meter verlängerten Kurs benötigte der Kalifornier 75 Schläge und verzeichnete damit seinen schwächsten Start überhaupt in ein Major-Turnier.

Es habe einfach gar nichts gepasst. "Wann immer mir ein guter Abschlag gelang, bin ich mit dem Eisen nicht nah genug ans Grün gekommen - und wenn ich doch einmal rankam, dann fiel der Putt nicht. Eigentlich habe ich an jedem Loch irgendwas falsch gemacht", so Woods. Es habe ihn "große mentale Energie gekostet, die Geduld nicht zu verlieren, ruhig und konzentriert zu bleiben".

Ein Wörtchen bei der Entscheidung mitreden will Bernhard Langer, den die Leistungen der vergangenen Wochen mutig gemacht haben. "Man hofft natürlich immer. Ich habe ja zuletzt sehr gut gespielt und bin deshalb voller Selbstvertrauen. Es gibt keinen Grund, warum ich hier nicht vorne mit dabei sein sollte."Überhaupt habe er das Gefühl, von einem Major-Sieg "nicht so weit weg zu sein".

© SID

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