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Bettini gewinnt letztes Rennen der Protour-Saison

Mit dem Sieg des Italieners Paolo Bettini endete in Como die 99. Lombardei-Rundfahrt und damit das letzte Rennen der Protour-Saison. Bettinis Landsmann Danilo Di Luca stand schon zuvor als Gesamtsieger fest.

Für die deutschen Radprofis um "Aussteiger" Rolf Aldag vom T-Mobile Team und den "Gerolsteiner" Fabian Wegmann gab es beim Saisonabschlusssieg des Italieners Paolo Bettini vom belgischen Quickstep-Rennstall nichts zu holen. Als der Olympiasieger im Finale der 99. Lombardei-Rundfahrt das letzte Rennen der Protour-Saison für sich entschied, waren die Akteure der beiden deutschen Elite-Rennställe lange abgehängt.

Simoni und Schleck auf den Plätzen

Bettini setzte sich nach 246km zwischen Mendrisio in der Schweiz und Como im Schlussspurt einer vierköpfigen Spitzengruppe vor seinem Landsmann Gilberto Simoni (Lampre), dem Luxemburger Frank Schleck (CSC) und Liberty-Seguros-Fahrer Giampaolo Caruso (Italien) durch. Dahinter dominierten jedoch schon die "Gerolsteiner".

Den Spurt der Verfolger entschied der Italiener Davide Rebellin vor seinem Teamkollegen Wegmann für sich. "Damit sind wir hochzufrieden. Das war ein sehr gutes Saisonfinale. Wir haben wieder bewiesen, dass unsere Mannschaft sicher zu den "Top 10" gehört", sagte der Gerolsteiner Teamchef Hans-Michael Holczer.

Der schon zuvor als Protour-Gesamtsieger feststehende Italiener Danilo Di Luca vom Team Liquigas-Bianchi hatte bei "Fahrt der fallenden Blätter" im Weißen Trikot des Gesamtersten 64 km vor dem Ziel in Italien aufgegeben. Rebellin verbesserte sich hinter dem Belgier Tom Boonen (Quickstep) noch auf den dritten Platz. T-Mobile-Kapitän Jan Ullrich, der schon seit einer Woche in Urlaub ist, beendete die Protour-Saison auf dem vierten Rang vor Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong.

Aldag-Abschied ohne Top-Resultat

Nicht wie erhofft konnte sich Aldag in seinem letzten Rennen für das T-Mobile-Team in Szene setzen. Der 38 Jahre alte deutsche Meister von 2000 beendete beim 27. und damit letzten Rennen der Protour-Serie seine Karriere, wird aber seinem bisherigen Arbeitergeber im Betreuerstab erhalten bleiben.

Der lange Westfale erhielt am Samstag von seinem Team nicht die nötige Unterstützug und konnte allein nicht in den Vordergrund fahren. "Das war kein guter Abschluss für uns. Keiner aus unserem Team war unter den ersten 50", sagte Teamleiter Valerio Piva.

© SID

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