Biathlon International
Biathletin Jurijewa fordert schnelle Entscheidung

Die des Epo-Doping beschuldigte Biathletin Jekatarina Jurijewa hat ein schnelles Urteil gefordert: "Die IBU soll mich endlich bestrafen, wenn sie es für notwendig hält."

Die des Epo-Dopings überführte russische Biathletin Jekaterina Jurijewa hat vom Weltverband IBU ein Urteil in ihrem eigenen Fall und damit das Ende der seit Monaten andauernden Wartezeit gefordert. "Die IBU soll mich endlich bestrafen, wenn sie es für notwendig hält. Kein Mensch kann sich vorstellen, welche psychologischen Belastungen man durchmachen muss, wenn man nicht weiß, woran man ist", sagte die Ex-Weltmeisterin der russischen Zeitung Sport Express.

Ursprünglich hatte die IBU eine Entscheidung in dem am Rande der WM in Pyeongchang/Südkorea im Februar öffentlich gewordenen Dopingfall um Jurijewa, Albina Achatowa und Dimitri Jaroschenko bereits für Ende März angekündigt. Wegen Termin-Problemen in der vom deutschen Anwalt Christoph Vedder (Augsburg) geleiteten unanhängigen Anhörungs-Kommission war der Entscheidungstermin immer wieder verschoben worden. Vedder kündigte in Sport Express an, Ende nächster Woche den russischen Verband und den Weltverband über das Fazit der Kommission informieren zu wollen. Erst danach kann die IBU-Exekutive ein Urteil fällen.

Erwartet wird mindestens eine Zwei-Jahres-Sperre für das Trio. Jurijewa und Achatowa haben unterdessen nach eigenen Angaben abseits der aktuellen Mannschaft das Training aufgenommen und bereiten sich in Nowosibirsk in Sibirien auf den Olympiawinter vor.

© SID

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