Biathlon International
Björndalen Grubben wiederholen Vorjahreserfolg

Der fünfmalige Olympiasieger Ole Einar Björndalen hat mit Partnerin Linda Grubben den Titel bei der 5. World Team Challenge der Biathleten in Gelsenkirchen verteidigt. Michael Greis und Martina Glagow belegten Rang drei.

Bei der 5. World Team Challenge der Biathleten in Gelsenkirchen haben der fünfmalige Olympiasieger Ole Einar Björndalen und seine Partnerin Linda Grubben ihren Sieg aus dem Vorjahr wiederholt. Das norwegische Duo verwies vor 52 000 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena das französische Ehepaar Julien Robert/Florence Bavarel-Robert auf Rang zwei.

Der dreimalige Olympiasieger Michael Greis (Nesselwang) und Martina Glagow (Mittenwald) kamen auf Platz drei. Björndalen feierte unterdessen seinen vierten Sieg in Serie in Gelsenkirchen und kassierte dafür mit Grubben, die vor ihrer Heirat noch unter dem Namen Tjörhom lief, 24 000 Euro.

"Ich habe großes Glück, mit Linda zu laufen. Sie ist unglaublich schnell in diesem Jahr", erklärte Björndalen. Dank starker Leistungen in der Loipe und am Schießstand geriet der Sieg der Norweger bei dem Mixed-Staffelwettbewerb nicht in Gefahr. Die Zweitplatzierten aus Frankreich konnten sich mit 16 000 Euro trösten, Greis und Glagow, die das Premieren-Rennen 2002 gewonnen hatten, kassierten 14 000 Euro.

Groß/Wilhelm abgeschlagen

"Björndalen war unglaublich stark. Ich würde auch gerne mit ihm laufen und mich dafür als Dame verkleiden", meinte Greis scherzhaft. Staffel-Olympiasieger Ricco Groß (Ruhpolding) und die Sportlerin des Jahres, Kati Wilhelm (Zella-Mehlis), konnten sich unterdessen nicht im Vorderfeld platzieren.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wurde der Wettbewerb diesmal in zwei Halbzeiten ausgetragen. Zunächst fand ein Massenstart-Rennen über neun Runden statt, bei dem Greis/Glagow nur Siebte wurden. Es folgte ein Verfolgungsrennen über die gleiche Distanz, bei dem der Rückstand aus dem Massenstart mit auf die Strecke genommen wurde. Mit dem maximalen Rückstand von 90 Sekunden ging dabei das italienische Team Rene Laurent Vuillermoz/Michela Ponza in die Verfolgung, da sie wegen Nebels am Mailänder Flughafen nicht rechtzeitig zum Massenstart eintrafen. Eine weitere Änderung gab es am Schießstand, wo die Athleten bei einem Fehler nicht mehr nachladen konnten, sondern in die knapp 100m lange Strafrunde mussten.

Im Vorfeld waren dafür rund 3 000 Kubikmeter Schnee aus der Skihalle Neuss mit 100 LKW-Ladungen nach Gelsenkirchen transportiert worden. Die Strecke hielt den Belastungen trotz Temperaturen um zehn Grad und des lang anhaltenden Regens stand.

© SID

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