Biathlon International
Russischer Biathlon-Verband will WM-Sieg einklagen

Mit einer Klage will sich der russische Biathlon-Verband doch noch jene Goldmedaille sichern, die Maxim Tschudow beim WM-Jagdrennen für kurze Zeit zugesprochen worden war.

Der russische Biathlon-Verband RBU will beim Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen die Wertung des WM-Jagdrennens protestieren. "Wir bereiten einen Einspruch beim CAS vor. Die Regeln im Sport sind für alle gleich. Björndalen hat diese verletzt, wurde aber nicht bestraft", sagte der russische Sportminister Witali Mutko in einem TV-Interview.

Bei der WM in Pyeongchang/Südkorea hatte der Norweger Ole Einar Björndalen im Jagdrennen die Strecke abgekürzt. Nach seinem Sieg war er mit einer Strafzeit von einer Minute belegt worden und damit vom ersten auf den dritten Platz zurückversetzt worden. Der Russe Maxim Tschudow profitierte davon und war für kurze Zeit Weltmeister.

Elf Läufer hatten die Strecke verlassen

Eine Appellations-Jury revidierte jedoch die Entscheidung und sprach Björndalen die Gold-Medaille zu, Tschudow blieb nur Silber. Neben Björndalen hatten elf weitere Läufer an einer unübersichtlichen Stelle die Strecke verlassen.

Mutko kann diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen und konterte mit einem Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit. "Bei den Sommerspielen in Peking war unsere Turnerin Anna Pawlowa bei roter Ampel losgelaufen. Sie wurde den Regeln entsprechend disqualifiziert. Wir haben das akzeptiert", sagte der Politiker.

© SID

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