Biathlon International
Tschepikow stellt Gewehr in den Schrank

Im Alter von 40 Jahren ist für Sergej Tschepikow Schluss. Der Biathlon-Olympiasieger von 1994 beendet seine Karriere und folgt den Routiniers Pawel Rostowzew, Ricco Groß, Sven Fischer und Raphael Poiree in den Ruhestand.

Im Skiwinter 2007 wird ein weiterer Routinier nicht auf die große Biathlon-Bühne zurückkehren. Nach Pawel Rostowzew, Ricco Groß, Sven Fischer und Raphael Poiree hat in Sergej Tschepikow der fünfte Altmeister seinen Abschied erklärt. Der Olympiasieger hat die Hoffnung von der siebten Olympia-Teilnahme aufgegeben und im Alter von 40 Jahren seine Karriere beendet. Der Sprint-Goldmedaillengewinner von Lillehammer 1994 gehörte noch im vergangenen Winter zu Russlands Topläufern, hatte aber die Qualifikation für die WM in Antholz verpasst.

Tschepikow gab bereits 1998 bei den Olympischen Spielen in Calgary sein Debüt im damaligen Udssr-Team und gewann mit der Biathlon-Staffel auf Anhieb Gold. Ende der 90er Jahre versuchte er sich mit weniger Erfolg als Langläufer, kehrte aber 2002 zu den Skijägern zurück.

Den letzten von insgesamt sieben Weltcup-Solosiegen feierte der Blondschopf aus dem fernöstlichen Chabarowsk im Januar 2004 in Antholz. Auf dem Siegerpodest stand er zuletzt 2006 in Turin als olympischer Staffel-Zweiter im Alter von 39 Jahren.

Tschepikow wohnt mit Frau und zwei Kindern in Jekaterinenburg im Ural und will dort als Geschäftsmann arbeiten. Vor ihm hatten in Teamgefährte Rostowzew, den deutschen Olympiasiegern Groß und Fischer sowie dem Franzosen Poiree bereits weitere Biathlon-Stars in den vergangenen Monaten jeweils ihre Laufbahn beendet.

© SID

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