Biathlon International
Varis legt Berufung gegen lebenslange Sperre ein

Biathletin Kaisa Varis hat Berufung gegen ihre Strafe eingelegt. Die Finnin wehrt sich damit gegen eine von der Internationalen Biathlon-Union verhängte lebenslange Dopingsperre.

Kaisa Varis hat buchstäblich in letzter Sekunde Berufung gegen ihre Dopingsperre eingelegt. Die Biathletin sollte von der Internationalen Biathlon-Union (IBU) lebenslang gesperrt werden. IBU-Generalsekretär Michael Geistlinger bestätigte auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid), dass die Berufung der Finnin unmittelbar vor Ablauf der dafür vorgesehenen Frist im Verbands-Hauptquartier in Salzburg eingegangen sei.

Nach den IBU-Regeln muss sich nun das Schiedsgericht des Verbandes mit der Berufung beschäftigen. Dazu werden zunächst ehrenamtliche Richter ernannt, die dann innerhalb von drei Monaten, aber so schnell wie möglich zu entscheiden haben. Über ihre Anwälte hat Varis bereits angekündigt, bis vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen zu wollen, um dort von medizinischer Seite die EPO-Untersuchungsmethoden in Frage zu stellen.

Varis war bei einer Dopingkontrolle Anfang Januar in Oberhof positiv auf künstlich hergestelltes EPO (Erythropoietin) getestet worden. Trotz gleichlautender Ergebnisse der A- und B-Probe bestritt die 32-Jährige ein Dopingvergehen vehement.

Da sie zwischen 2003 und 2005 bereits als Langläuferin wegen EPO-Dopings eine Zweijahres-Sperre abgesessen hatte, wurde sie von der IBU als Wiederholungstäterin eingestuft und am 11. Februar bei der WM in Östersund auf einer Tagung der Exekutive lebenslang gesperrt.

© SID

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