Biathlon National
Fischer: "Ruckzuck bin ich weg"

Nach dem angekündigten Rückzug von Uschi Disl droht dem Deutschen Skiverband (DSV) im Biathlon der Verlust eines weiteren Aushängeschilds. Auch Sprint-Olympiasieger Sven Fischer erwägt seinen Abschied vom Leistungssport.

Der frisch gebackene Sprint-Olympiasieger Sven Fischer denkt ernsthaft über einen Rückzug vom Biathlon-Leistungssport nach. Das erklärte der Ausnahmekönner dem Sport-Informations-Dienst (sid) beim Weltcup-Finale in Oslo: "Ich habe in den letzten Jahren immer von Saison zu Saison entschieden, und das werde ich auch diesmal tun."

Eine Tendenz mochte der Thüringer, der am 16. April 35 Jahre alt wird, nicht bestimmen. "Es gibt Leute, die mir zum Aufhören raten. Andere würden es gerne sehen, wenn ich weitermache", schildert Fischer seine Situation. Als sich der dreimalige Staffel-Olympiasieger in San Sicario mit dem Sprint-Gold seinen größten sportlichen Traum erfüllte, hatte Vater und Manager Willi Fischer zum sofortigen Karriereende geraten.

"Auf alle Fälle werde ich keinen großen Rummel veranstalten. Das kann ruckzuck gehen, und ich bin weg", sagte Fischer, der in Schmalkalden am Fuße des Thüringer Rennsteigs gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Doreen und der zweijährigen Tochter Emilia-Sophie lebt: "Aber noch ist nichts klar, vielleicht sehen mich alle im nächsten Winter im Weltcup wieder."

Am Donnerstag hatte in Uschi Disl bereits eine Galionsfigur der deutschen Biathleten ihren Abschied angekündigt.

© SID

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