Biathlon Weltcup
Denkinger findet zu alter Form zurück

Nach den für sie ernüchternden Olympischen Winterspielen von Turin hat Biathletin Simone Denkinger ein Lebenszeichen von sich gegeben. Beim Weltcup in Pokljuka verpasste sie als Vierte im Sprint nur knapp das Podium.

Beim ersten nacholympischen Biathlon-Weltcup hat Simone Denkinger im slowenischen Pokljuka als Vierte im 7,5km-Sprint überzeugt. Die 26-Jährige vom SC Gosheim war nach einer Strafrunde 27,2 Sekunden langsamer als die siegreiche Linda Tjörhom. Die Norwegerin gewann vor den Französinnen Sandrine Bailly (3,2 Sekunden Abstand) und Florence Baverel-Robert (27,1). Es war der vierte Erfolg ihrer Laufbahn.

"Natürlich ist neben dem lachenden auch ein weinendes Auge dabei. Aber ich bin mit meiner Leistung zufrieden und habe mir für das Jagdrennen am Samstag eine gute Ausgangsposition geschaffen", sagte die 26-jährige Denkinger: "Natürlich, der letzte Schuss musste nicht sein - da hätte ich mir den Sieg schenken können."

Durch den Fehlschuss beim letzten Versuch fehlten der zweimalige WM-Dritten mit der Staffel nach einer Strafrunde 27,2 Sekunden zur siegreichen Tjörhom. Die Norwegerin gewann vor den Französinnen Sandrine Bailly (3,2 Sekunden Abstand) und Florence Baverel-Robert (27,1), der Sprint-Olympiasiegerin von Turin.

"Besser als gedacht"

Wilhelm (Zella-Mehlis), Olympiasiegerin im Jagdrennen, leistete sich gleich zu Beginn zwei Fahrkarten und landete beim ersten Auftritt nach den Winterspielen auf Rang zehn. "Nach dem Stress der letzten Woche ging es aber besser als gedacht", sagte Wilhelm: "Mein Ziel ist jetzt der Gesamtweltcup, da sieht es doch gar nicht schlecht aus."

In der Gesamtwertung führt Olympiasiegerin Wilhelm mit 714 Punkten vor der diesmal sechstplatzierten Anna Carin Olofsson (Schweden) mit 539 Zählern. Dahinter folgen Bailly (537), Uschi Disl nach Rang 36 (516) und Martina Glagow nach Rang 23 (515).

Damen-Bundestrainer Uwe Müssiggang sagte: "Wir sind ganz glücklich davongekommen. Mit den Rängen vier und zehn können wir leben. Natürlich tut es mir Leid für Simone Denkinger, wieder einmal ging es so knapp am Podest vorbei. Dieser letzte Schuss wird sie selbst am meisten ärgern."

Denkinger erkämpfte in ihrer Laufbahn im Weltcup erst zweimal einen dritten Platz. Andre Henkel (Großbreitenbach) und Katrin Apel (Frankenhain) belegten diesmal die Plätze 13 und 18.

© SID

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