Biathlon Weltcup
Doping in Östersund: Ergebnis in knapp einem Monat

Im Doping-Verdacht beim Biathlon-Weltcup in Östersund wird es erst in drei bis vier Wochen ein Ergebnis geben. Die verdächtigen Substanzen werden derzeit in einem Labor untersucht.

Im möglichen Doping-Fall beim Biathlon-Weltcup im schwedischen Östersund wird erst in einem knappen Monat Klarheit herrschen. Die verdächtigen Substanzen, die in einem Hotel in der mittelschwedischen Stadt gefunden wurden, werden derzeit in einem Labor in Linköping untersucht. Ein Ergebnis wird "in drei bis vier Wochen" erwartet, sagte ein Sprecher der Polizei in Östersund dem SID.

In besagtem Hotel wohnten neben deutschen Athleten auch Skijäger aus Weißrussland und Russland. Schwedische Medien hatten berichtet, dass die Fläschchen mit den verdächtigen Substanzen russisch beschriftet gewesen seien. Die Polizei bestätigte nur, "dass verdächtige Substanzen gefunden wurden", die nun im Statens Kriminaltekniska Laboratorium (Staatliches, kriminaltechnisches Labor, d.Red.) analysiert werden sollen.

Die Polizei führte weiter aus, dass das Personal, das die verdächtigen Substanzen gefunden hat, nicht mehr wisse, in welchem Zimmer und auf welcher Etage des Hotels der Fund gemacht wurde. Gefunden worden seien die Fläschchen am 6. Dezember. Der Weltcup in Östersund fand vom 1. bis 5. Dezember statt.

Die deutsche Mannschaft hat bereits betont, dass sie von dem Fall keine Kenntnis hat. "An uns ist bis jetzt niemand herangetreten", sagte Stefan Schwarzbach vom Deutschen Skiverband. Auch die Internationale Biathlon-Union ist von den schwedischen Behörden bisher nicht kontaktiert worden.

© SID

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