Biathlon Weltcup: Dopingverdacht gegen Tscheressow ausgeräumt

Biathlon Weltcup
Dopingverdacht gegen Tscheressow ausgeräumt

Iwan Tscheressow war beim Biathlon-Weltcup in Pokljuka nicht gedopt. Der Russe hatte zwar einen überhöhten Hämoglobinwert, eine gesonderte Dopingprobe des Weltverbandes IBU entlastet den Russen aber.

Jetzt kann sich Iwan Tscheressow wieder voll und ganz auf seine Sport konzentrieren. Die beim russischen Biathleten nach dessen unerlaubt hohem Blutwert beim Dezember-Weltcup in Pokljuka zusätzlich abgenommene Dopingprobe hat ein negatives Ergebnis ergeben. Das bestätigte der Generalsekretär der Internationalen Biathlon-Union (IBU), Michael Geistlinger, dem sid.

"Tscheressow war nicht gedopt. Das hat die in Kreischa analysierte Urinprobe ergeben", sagte Geistlinger. Tscheressow war in Pokljuka mit einem extrem hohen Hämoglobinwert von 18,2 Gramm pro Deziliter Blut aufgefallen und von der IBU mit der in solchen Fällen üblichen Fünf-Tage-Schutzsperre belegt worden. Außerdem hatte die IBU entsprechend dem Reglement eine zusätzliche Dopingprobe durchgeführt.

In Oberhof durfte Tscheressow wieder starten, weil er beim Bluttest mit 17,2 im Limit (Grenzwert beim Biathlon ist 17,5) lag. Trotzdem sei laut Geistlinger erneut ein sogenannter "Target-Test" beim russischen Topläufer durchgeführt worden. Das Ergebnis dieses Urintests liegt noch nicht vor. Zum Massenstartrennen am Sonntag will Tscheressow wegen eines grippalen Infektes nicht antreten.

© SID

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