Biathlon Weltcup
Hauswald holt zweiten Platz im Massenstart

Simone Hauswald hat beim Massenstart-Wettbewerb des Biathlon-Weltcups in Trondheim den zweiten Rang belegt. Nur die Norwegerin Tora Berger konnte die 29-Jährige distanzieren.

Andrea Henkel stürmte im Jagdrennen zum Sieg, Simone Hauswald schaffte beim Massenstart-Wettbewerb Platz zwei: Die Glanzpunkte setzten beim Biathlon-Weltcup in Trondheim wieder einmal die Frauen, zumal Kati Wilhelm nach zwei fünften Rängen mit einer hervorragenden Ausgangsposition zum Saisonfinale nach Weißrussland fliegt und ihren zweiten Gesamtweltcup-Triumph nach 2006 anpeilt.

"Ich will in Gelb laufen"

"Es geht um jeden Punkt, ich will in Chanty Mansijsk ein Rennen in Gelb laufen - und wenn das nicht gelingt, soll es wenigstens dank der Streichwerte für die Kristallkugel reichen", sagte die Gesamt-Zweite Wilhelm. Die 32-Jährige ging über die 12,5km als Führende in die letzte Runde, konnte mit ihrem Ski aber nicht ganz mithalten. Unter den Augen von König Harald gewann so die Norwegerin Tora Berger im Endspurt vor Hauswald (Gosheim/1,0 Sekunden zurück) und Sandrine Bailly (Frankreich/2,1).

Wilhelm liegt vor den abschließenden drei Rennen in der Gesamtwertung nur 22 Zähler hinter Helena Jonsson (10. und 12. Platz). Die Schwedin wird allerdings noch einige Punkte durch das Streichen der schlechtesten drei Saison-Resultate einbüßen. "Die fünften Plätze sind so gesehen ganz gut", meinte Wilhelm.

Zufrieden war am Ende auch Hauswald, nachdem sie sich zu Beginn des Rennens bei einem Zusammenstoß noch ein blutendes Ohrläppchen eingefangen hatte: "Der Schlag auf den Hinterkopf erhöht eben das Denkvermögen. Dann habe ich mit meinem Bombenski das Feld von hinten aufgerollt."

Am Samstag hatte die sechsmalige Weltmeisterin Henkel mit einer furiosen Aufholjagd von Sprintplatzzehn ihren zweiten Saisonsieg geschafft. Die Großbreitenbacherin hängte die Sprint-Beste Olga Saizewa auf der Schlussrunde der 10-km-Strecke noch ab.

"Das ist perfekt gelaufen"

"Jetzt steht fest, dass nasse Bedingungen mein Wetter sind. Ich mag es zwar nicht, von oben nass zu werden, aber auf der Strecke stört mich das nicht", sagte Henkel im strömenden Regen von Trondheim. "Ich wollte möglichst weit nach vorne laufen. Das ist perfekt gelungen."

Durch 20 Treffer bei ihren vier makellosen Schießübungen rückte Henkel immer näher an die zunächst mit 33 Sekunden Vorsprung führende Sprintsiegerin Saizewa heran und hängte die beim letzten Schießen einmal patzende Doppel-Weltmeisterin von Pyeongchang am Ende noch ab.

© SID

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