Biathlon Weltcup
Hauswald in Hochfilzen Vierte

Simone Hauswald hat als Vierte beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen das Podium knapp verpasst. Magdalena Neuner als zweitbeste Deutsche wurde Siebte.

Simone Hauswald hat beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen als Vierte das Siegerpodest knapp verfehlt. Den Sieg im 15-km-Rennen sicherte sich Russlands Routinier Albina Achatowa vor der krassen Außenseiterin Eva Tofalvi aus Rumänien.

Vor Hauswald belegte Achatowas Teamgefährtin Swetlana Slepzowa den dritten Platz und übernahm damit das Gelbe Trikot der Gesamt-Führenden Martina Beck. Die Mittenwalderin kam auf der tiefen Strecke im dichten Flockenwirbel nicht unter die besten zehn.

Zweitbeste deutsche Läuferin war Magdalena Neuner aus Wallgau auf Platz sieben. Kati Wilhelm (Zella-Mehlis) sagte ihren Start kurzfristig wegen Halsschmerzen ab.

"Das war heute wirklich nicht unser Tag", meinte Uwe Müssiggang stellvertretend. Der Frauen-Bundestrainer, dessen Läuferinnen erst zum zweiten Mal innerhalb der letzten drei Jahre das Siegerpodest komplett verpassten (außerdem beim Jagdrennen in Pyeongchang am 8. März 2008), haderte vor allem mit der schwachen Schießleistung. "Unser Anspruch ist das Siegerpodest und das haben wir verpasst."

Hauswald hat es "voll Spaß gemacht"

Simone Hauswald, die nach den Plätzen 1 sowie drei in der Vorwoche ihre blendende Form bestätigte, kassierte drei Strafminuten nach Fehlschüssen und räumte am Ende ein: "Andere haben einfach besser geschossen. Das akzeptiere ich. Ich kann mit Platz vier sehr zufrieden sein. Mir hat es bei dem Schnee hier voll Spaß gemacht."

Neben Hauswald zählte auch Magdalena Neuner zu den Lächelnden im nasskalten Tirol. "Meine Form wird immer besser. Die Komplexleistung war in Ordnung, auch wenn mich die drei Schießfehler schon etwas geärgert haben", sagte die Weltcup-Titelverteidigerin aus Wallgau.

Martina Beck, die auf Platz 14 zum ersten Mal im Winter nicht unter den Top Ten war, zeigte sich nicht enttäuscht und bilanzierte: "Es war ein extrem schweres Rennen mit schlechter Sicht beim Schießen und tiefem Schnee. Dafür ist es mir noch ganz gut ergangen. Dem an Slepzowa verlorenen Gelben Trikot trauerte die Mittenwalderin nicht nach: "Das ist in Ordnung so. Slepzowa war besser. Sie hat es verdient", sagte Beck.

© SID

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