Biathlon Weltcup
Hitzer schießt Biathlon-Staffel auf Platz zwei

Die deutsche Frauenstaffel ist beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen aufs Podest gelaufen. Das DSV-Quartett erzielte hinter Sieger Russland den zweiten Platz.

Das Quartett der deutschen Weltmeisterinnen hat zum Abschluss des Weltcups in Hochfilzen hinter Olympiasieger Russland den zweiten Platz belegt und damit den deutschen Biathleten im letzten Wettbewerb in Österreich den einzigen Podestplatz gesichert.

Andrea Henkel (Großbreitenbach), Simone Hauswald (Gosheim), Magdalena Neuner (Wallgau) und die erstmals als Schlussläuferin eingesetzte Kathrin Hitzer (Gosheim) lagen nach 4x6 km 1:43,4 Minuten hinter den Siegerinnen, die 16 000 Euro Prämie kassierten. Eine noch bessere Platzierung vergab das deutsche Quartett, weil Simone Hauswald eine und Magdalena Neuner sogar zwei Strafrunden nach Schießfehlern kassierten. Platz drei eroberte Frankreich.

"Wenn das Wetter nicht so schlecht wäre, würde ich meine Mütze vor der Kathrin ziehen. Ich habe mit meinen beiden Strafrunden die Staffel reingerissen, aber sie hat meine Fehler wieder ausgebügelt", schilderte Magdalena Neuner (Wallgau) im strömenden Eisregen das glückliche Ende des letzten Weltcup-Rennens des Jahres.

Starke Leistung von Kathrin Hitzer

Die wegen des Startverzichts der Teamstars Martina Beck und Kati Wilhelm erstmals auf der Schlussposition der 4x6-km-Staffel eingesetzte Kathrin Hitzer (Gosheim) zeigte eine tadellose Leistung und rannte noch von Platz vier nach vorne. "Ich bin sehr glücklich und merke, dass ich Schritt für Schritt besser in Form komme", sagte die junge Gosheimerin.

Hitzer hatte bereits mit der geschafften WM-Norm im Sprint im Schatten des glanzvollen russischen Doppelsieges von Weltcup-Spitzenreiterin Swetlana Slepzowa und Jekaterina Jurjewa für positive Nachrichten aus dem ansonsten in Hochfilzen wenig erfolgreichen deutschen Lager gesorgt. "Dort, wo die Russen läuferisch sind, müssen wir auch wieder hin", schätzte Bundestrainer Uwe Müssiggang die Lage realistisch ein.

Coach kündigt trainingsreiche Pause an

Mit den Worten: "Unser Rückstand überrascht aufgrund der zahlreichen gesundheitlichen Probleme in der Vorbereitung nicht. Aber wir haben jetzt mehr als zwei Wochen Zeit zum Aufholen", kündigte der Frauen-Coach eine trainingsreiche Weihnachtspause an.

Zuvor hatte die Männerstaffel des Deutschen Skiverbandes (DSV) das Siegerpodest nur um zwei Sekunden verpasst und hinter Überraschungssieger Österreich, Schweden und Frankreich Rang vier belegt.

© SID

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