Biathlon Weltcup
Jaroschenko gewinnt Biathlon-Sprint von Hochfilzen

Der Russe Dimitri Jaroschenko hat in Hochfilzen seinen ersten Sieg im Biathlon-Weltcup eingefahren. Superstar Ole Einar Björndalen blieb nur Rang zwei. Bester Deutscher war Rückkehrer Andreas Birnbacher als Achter.

Mit einem starken Auftritt hat sich Andreas Birnbacher im Biathlon-Weltcup zurückgemeldet. 13 Tage nach dreifachem Bänderriss wurde der Vizeweltmeister zum Auftakt der Rennen in Hochfilzen starker Achter im Sprintrennen. Der Schlechinger lag nach 10km 1:09,4 Minuten hinter Sieger Dimitri Jaroschenko.

Der Russe feierte den ersten Weltcup-Triumph seiner Karriere mit 37,7 Sekunden Vorsprung gegenüber Norwegens Superstar Ole Einar Björndalen. Dritter wurde Jaroschenkos Teamgefährte Andrej Makowejew. Knapp hinter Birnbacher kam Weltcup-Titelverteidiger Michael Greis auf Platz neun und schaffte damit seine bislang beste Saisonplatzierung. Als 14. war auch Daniel Graf (Frankenhain) noch in der Spitzengruppe.

Birnbacher: "Ich bin super zufrieden"

"Wer mich die letzten Tage so dahin humpeln sah, der hätte nie geglaubt, dass es heute so gut gehen könnte. Ich bin super zufrieden", kommentierte Birnbacher seine Leistung. Nach dem beim Treppensteigen erlittenen Bänderriss im rechten Fuß konnte der Bayer in den letzten Tagen nur "ein wenig Radl fahren und sehr eingeschränkt trainieren. So gesehen ist es völlig normal, dass mir am Ende die Kraft ausgegangen ist."

Außer Birnbacher war im deutschen Team nur noch Michael Greis mit seinem Auftritt im 1 000 Meter hoch gelegenen österreichischen WM-Ort von 2005 halbwegs zufrieden. "Nach den deprimierenden zwei Strafrunden beim Liegendschießen habe ich auf der Strecke gemerkt, dass es wenigstens läuferisch gut geht. Das hat mich wieder motiviert. Ich merke, dass es Schritt für Schritt vorwärts geht", sagte der Weltmeister.

Bundestrainer Frank Ullrich lobte einzig den fehlerfrei schießenden Birnbacher für seinen "sensationellen Saisoneinstand" und grantelte angesichts seiner ansonsten am Schießstand schwachen Männer: "Das war überhaupt nicht so konzentriert, wie man sich das als Trainer wünschen müsste."

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%