Biathlon Weltcup
Starker Wind in Kuusamo stört Weltcup-Vorbereitung

Aufgrund einer Windstärke von bis zu 50 km/h mussten die Wintersportler im finnischen Kuusamo ihr Training beim Weltcup-Auftakt absagen. Auch für die kommenden Tage deutet sich keine Verbesserung an.

Das Skisprung-Training beim Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo musste aufgrund einer Windstärke von bis zu 50 km/h kurzfristig abgesagt werden. Da auch der Wetterbericht für das Wochenende Wind und Schneefall prophezeit, sind Probleme bei der Durchführung der Wettbewerbe in Skispringen und Nordischer Kombination von Freitag bis Sonntag vorprogrammiert. Immerhin konnte aus Kunstschnee eine 5-km-Loipe für die Skilangläufer präpariert werden.

"Wir haben immer noch ein bisschen wenig Schnee, aber damit werden wir keine Probleme bekommen. Mehr Sorgen macht uns wie jedes Jahr der Wind", erklärte Pressechef Jaakko Kantola. Die deutschen Skispringer um den viermaligen Weltmeister Martin Schmitt traf die Absage nicht so hart, weil sie bereits am Sonntag und Montag auf der Großschanze trainiert hatten. Bundestrainer Peter Rohwein: "Wir sind im grünen Bereich."

Tauwetter macht auch den Organisatoren des Weltcup-Auftakts der Biathleten im schwedischen Östersund zu schaffen, allerdings sind die am Samstag beginnenden Rennen bisher nicht gefährdet. "Die Reserven von 8 000 Kubikmeter Kunstschnee reichen sicher, zumal ab Freitag Schneefall angesagt ist", erklärte Renndirektor Franz Berger.

Der Weltcup war wegen Schneemangels ursprünglich von Östersund nach Idre verlegt, nach Problemen beim Ersatzausrichter aber wieder nach Östersund vergeben worden. Statt Mittwoch ist nun Samstag der erste Starttag.

© SID

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