Biathlon Weltcup
Tscheresow wegen hohen Hämoglobinwerts gesperrt

Der russische Biathlon-Weltmeister Iwan Tscheresow ist wegen zu hoher Hämoglobinwerte vom Weltcup in Pokljuka ausgeschlossen worden. Der hohe Wert könnte ein Hinweis auf Blutdoping mit EPO sein.

Der Weltcup im slowenischen Pokljuka ist für Iwan Tscheresow vorzeitig beendet. Aufgrund eines deutlich überhöhten Hämoglobinwertes ist der russische Biathlon-Weltmeister mit einer fünftägigen Sperre belegt worden.

Bei einer im Vorfeld des 10-km-Sprintrennens am Samstag genommenen Blutprobe wurde ein Wert von 18,2 ermittelt. Erlaubt sind 17,5. Ein zu hoher Hämoglobinwert kann, aber muss kein Hinweis auf Blutdoping mit EPO sein. Nach der Hämoglobinkontrolle musste Tscheresow eine Dopingprobe abgeben, die in den nächsten Tagen im Labor in Kreischa analysiert wird.

Cheftrainer Alikin griff IBU-Kontrolleure an

"Wir haben Tscheresow davor und danach von unserem Teamarzt kontrollieren lassen. Da lag er jeweils bei 17,0 innerhalb der Grenzen", erklärte der russische Cheftrainer Wladimir Alikin im ZDF und griff damit indirekt die Kontrolleure der Internationalen Biathlon-Union IBU an. IBU-Generalsekretär Michael Geistlinger wies die Vorwürfe zurück: "Wir haben die Unterschrift des Athleten und eines Betreuers, dass alles vorschriftsmäßig abgelaufen ist. Es wurden drei Proben entnommen, und Tscheresow lag jeweils über 17,5."

Der 27-Jährige wurde umgehend nach Russland zurückgeschickt. Tscheresow liegt auf Platz drei im Gesamtweltcup und hat in dieser Saison bereits den Weltcup in Kontiolahti gewonnen. Bei einer im Vorfeld des 10-km-Sprintrennens am Samstag genommenen Blutprobe wurde ein Wert von 18,2 ermittelt. Erlaubt sind 17,5. Tscheresow wurde nach einer Mitteilung der Internationalen Biathlon-Union IBU für fünf Tage gesperrt.

© SID

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