Biathlon Weltcup
Uschi Disl startet bravourös in Weltcup-Saison

So hatte sich Uschi Disl den Weltcup-Auftakt der Biathletinnen im schwedischen Östersund vorgestellt: Im Sprint über 7,5km lag sie am Ende knapp vor der Slowenin Tadeja Brankovic und Teamgefährtin Katrin Apel.

Mit einem Paukenschlag hat Uschi Disl die Biathlon-Saison der Damen eingeläutet. Die Weltmeisterin feierte im im Sprint über 7,5km im schwedischen Östersund ihren 30. Weltcup-Sieg. Im Ziel hatte Disl, die ihre Schießübungen fehlerfrei absolviert hatte, 6,8 Sekunden Vorsprung vor der Slowenin Tadeja Brankovic. Platz drei belegte Katrin Apel (Frankenhain) mit 13,2 Sekunden Rückstand.

Disl fährt 9 000 Euro Preisgeld ein

"30. Sieg - das ist sehr schön. Aber mir fällt vor allem ein Stein vom Herzen, dass ich mich gleich für Olympia qualifiziert habe", meinte Disl und sprang strahlend wie ein junges Mädchen aufs oberste Siegerpodest: "Auf der Schlussrunde hat mich der pure Wille angetrieben." 9,5 Sekunden Rückstand auf die Slowenin Tadeja Brankovic hatte die kleine Frau aus Moosham nach dem zweiten Schießen, im Ziel lag sie nach einem Turbo-Antritt 6,8 Sekunden vorn. Der Lohn waren 9 000 Euro Preisgeld.

Wie die mit 13,2 Sekunden Rückstand aufs Podest gelaufene Apel überzeugte Disl beim Schießen, wo sie sich nicht einen Fehler leistete. "Ich war total nervös. Mich hat überrascht, dass die erste Scheibe nach meinem Wackelschuss gefallen ist", sagte Disl: "Überhaupt bin ich überhaupt nicht positiv ins Rennen rein und bin total überrascht. Jetzt kann kommen, was will." Die Doppel-Weltmeisterin geht auch als Favoritin ins Jagdrennen am Sonntag (14.00 Uhr/live im ZDF) und kann wie im Vorjahr beide Auftakt-Weltcups gewinnen.

Erfreuliches Gesamtresultat aus deutscher Sicht

Das überragende deutsche Resultat komplettierten Martina Glagow (Mittenwald) als Neunte, Katja Beer (Altenberg) auf Platz elf und Andrea Henkel (Großbreitenbach) auf Position 14. "Mich freut das umso mehr, weil die Mädels nach all dem harten Training ziemlich müde angetreten sind. Die Uschi hat sicher nicht mit dem Sieg gerechnet", kommentierte Bundestrainer Uwe Müssiggang: "Dieses Ergebnis gibt Selbstvertrauen. Wir haben das meiste richtig gemacht."

© SID

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