Biathlon-WM: Neuner hofft trotz Rückschlägen auf WM-Gold

Biathlon-WM
Neuner hofft trotz Rückschlägen auf WM-Gold

Der Winter war bislang für Manuela Neuner vor allem eins: eine gesundheitliche Achterbahnfahrt. Trotz Problemen mit ihrem Immunsystem hofft die 24-Jährige bei der heute in Russland beginnenden Biathlon-WM auf Gold.
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Chanty-Mansijsk

Als sich Magdalena Neuner vor knapp zwei Wochen über die Strecke in Ruhpolding kämpfte, war sie fast schon wieder die alte. Sie lief und lief, sie traf und traf. Ein Schuss nach dem anderen rasselte unter den Augen von ein paar Schaulustigen, die sich zum Training ins Biathlon-Zentrum verirrt hatten, passgenau ins Ziel; manchmal gab es spontanen Szenenapplaus.

Gerade noch rechtzeitig schien Neuner so richtig in Schwung zu kommen, nachdem sie in der Saison immer wieder zurückgeworfen worden war. Doch von wegen: Nur eine Woche später lag die 24 Jahre junge Bayerin schon wieder im Bett. Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen. Es war so etwas wie das letzte Aufbegehren von Magdalena Neuners Körper.

Dass sie zu Beginn der Biathlon-Weltmeisterschaften im russischen Chanty-Mansijsk in der Mixed-Staffel an den Start gehen kann, ist auch ein kleines ärztliches Meisterstück - nach "all dem gesundheitlichen Auf- und Ab in diesem Winter", wie sie selbst sagt. Neuner ist in der laufenden Weltcup-Saison so etwas wie die ewige Rekonvaleszentin.

Erst verpasste sie den Auftakt des Winters in Östersund - und ackerte sich wieder zu alter Leistungsstärke. Dann musste sie im Januar einige Rennen in Antholz auslassen - und kämpfte sich anschließend so weit zurück, dass sie beim Vorbereitungslehrgang auf die WM in Ruhpolding schon von einer "ordentlichen Stabilisierung" sprach. Jetzt ist sie nach der Bettruhe vom vergangenen Sonntag erneut auf dem Weg der Besserung.

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