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Björgen holt ersten Weltcup-Sieg

Marit Björgen hat beim Langlauf-Weltcup in Düsseldorf ihren Vorjahreserfolg wiederholt und sich im Finale souverän durchgesetzt. Claudia Künzel kam auf Rang fünf. Bei den Männern siegte der Schwede Peter Larsson.

Die Norwegerin Marit Björgen macht da weiter, wo sie im letzten Winter aufgehört hat. Beim Weltcup-Auftakt der Langläufer in Düsseldorf dominierte die Weltcup-Gesamtsiegerin das Feld und setzte sich im Finale klar vor Aino Kaisa Saarinen aus Finnland durch. Beste Deutsche war Claudia Künzel, die das "kleinen Finale" für sich entschied und Fünfte wurde. Bei den Männern siegte der Schwede Peter Larsson in einem spannenden Finale vor dem Norweger Tor Arne Hetland.

Für Larrson war es beim vierten Weltcup in Düsseldorf der vierte Sieg. Die neun deutschen Herren sowie fünf Damen des deutschen Ski-Verbandes waren allesamt in der Qualifikation gescheitert.

"Ich hatte schon gehofft, das Claudia hier ins Finale kommt, aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis vor allem bei den Damen dennoch zufrieden. Schließlich sind fünf von sechs in die Weltcup-Punkte gelaufen. Das war ein positives Signal für den Teamsprint", meinte Bundestrainer Jochen Behle.

Künzel verschläft den Start

Auch Claudia Künzel hatte nach der zweitbesten Zeit in der Qualifikation hinter Marit Björgen mit dem Finale geliebäugelt. "Ich war gut in Form. Aber beim Start dachte ich dann, ich hätte einen Fehlstart verursacht, und habe deshalb gezögert. Das war wohl entscheidend", erklärte die Weltcup-Fünfte des Vorjahres.

Überragend wie im vergangenen Winter war am Samstag Marit Björgen, die nach dem Sieg im Vorjahr und dem Erfolg bei der Premiere 2002 schon zum dritten Mal in Düsseldorf triumphierte.

Wie immer strahlend verließ Evi Sachenbacher-Stehle die Loipe. "Ich bin positiv überrascht, dass es so gut gelaufen ist für mich. Mit einem 20. Platz hatte ich nicht gerechnet. Zudem ist der Teamsprint am Sonntag wohl mehr mein Rennen", sagte die 24-Jährige nach ihrem Aus in der Qualifikation.

Sachenbacher-Stehle will am Sonntag aufs Podest

Ohnehin hat die Staffel-Olympiasiegerin schon ganz den Saisonhöhepunkt mit den Winterspielen in Turin im Februar im Blick. "Auch dort werde ich sicher nicht im Sprint Medaillen holen", sagte Sachenbacher-Stehle. Dafür darf sie in Düsseldorf am Sonntag im Teamsprint, den sie aller Voraussicht nach an der Seite von Künzel laufen wird, auf einen Treppchenplatz hoffen.

Wenig zu lachen hatten dagegen wie erwartet die deutschen Herren. Nachdem das Sprintteam wegen mangelnder Erfolge aufgelöst wurde, zeigte sich auch in Düsseldorf, dass die DSV-Athleten eher echte "Langläufer" sind. In Abwesenheit des erkälteten Weltcup-Gesamtsiegers Axel Teichmann (Lobenstein) war Toni Lang (Hauzenberg) als 23. der Qualifikation noch bester Deutscher.

© SID

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