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Bobpilot Höpfner denkt schon an Olympia

Nach seinem Achillessehnenriss schöpft Matthias Höpfner neue Hoffnung. Der Bobpilot kann bereits am Freitag die Klinik verlassen und will im Februar mit leichtem Training beginnen.

Bobpilot Matthias Höpfner, der am Montag an seiner gerissenen Achillessehne operiert wurde, kann die Klinik in München voraussichtlich am Freitag wieder verlassen. Er wird aber erst im neuen Jahr mit Reha-Maßnahmen beginnen können. Der 33-Jährige vom BSC Winterberg hat für den rechten Fuß einen Spezialstiefel erhalten und kann zunächst auf Krücken laufen. Die Feiertage verbringt er mit seiner Familie im heimischen Oberhof.

"Ich habe schon mit dem Arzt gesprochen, wenn alles gut verheilt, dann kann ich Ende Februar schon ein paar Testfahrten machen - natürlich im Sitzen und ohne Anschieben", sagte Höpfner. Ziel bleibt die Olympia-Teilnahme 2010 in Vancouver. Unabhängig davon will er seine Karriere mindestens bis zur WM 2011 in Cortina fortsetzen.

Rennen in Cesana abgesagt

Die Verteilung der Anschieber von Höpfner für die ab Januar anstehenden Rennen ist laut Cheftrainer Raimund Bethge noch nicht geklärt. Dies sei eine Entscheidung des Verbandes, der sich auch Strafmaßnahmen für den Fall "heimlicher" Absprachen vorbehält.

Die drei für die kommenden Weltcups und die WM vorgesehenen Piloten Andre Lange, Thomas Florschütz und Karl Angerer könnten erstmals beim Weltcup am 10. und 11. Januar in Königssee auf die Höpfner-Anschieber Thomas Pöge oder Alexander Mann zurückgreifen.

Der Weltcup am kommenden Wochenende in Cesana auf der Olympiapiste von 2006 musste wegen eines Wintereinbruchs abgesagt werden - am Eiskanal waren fast zwei Meter Schnee gefallen.

© SID

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