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BSD will Zukunft der Kunsteisbahnen sichern

Der Präsident des Bob- und Schlittenverbandes (BSD), Andreas Trautvetter, hat Länder und Kommunen aufgefordert die vier Kunsteisbahnen in Deutschland stärker finanziell zu unterstützen, um dessen Zukunft zu sichern.

Laut Andreas Trautvetter, Präsident des Bob- und Schlittenverbandes in Deutschland (BSD), sollen die Länder und Kommunen zukünftig tiefer in die Tasche greifen, um die Zukunft der vier Kunsteisbahnen in Deutschland langfristig zu sichern. "Wenn wir alle vier Bahnen erfolgreich finanzieren wollen nach den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver, dann brauchen wir eine größere Unterstützung der Länder und Kommunen", sagte der Thüringer und bezeichnete die vier Sportstätten seines Verbandes als "Sorgenkinder".

Die vier Kunsteisbahnen in Deutschland stehen in Altenberg, Königssee, Oberhof und Winterberg. Die Finanzierung des Trainingsbetriebs bis 2010 ist laut Trautvetter gesichert. Allerdings klafft im Etat der WM 2008 in Altenberg noch eine Lücke von rund 300 000 Euro. Hoffnungen setzt der Präsident in die mögliche Vergabe der Olympischen Winterspiele 2014 nach Salzburg oder 2018 - eine Bewerbung vorausgesetzt - nach München, von denen die Bahn in Königssee profitieren würde.

Trotz der mittelfristigen Finanzsorgen sieht Trautvetter den BSD für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Ziel für die Winterspiele in Kanada sei es, mindestens so erfolgreich zu sein wie in Turin 2006.

© SID

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