Bob National
Deutsches Eiskanal-Team startet in die Saison

Das deutsche Eiskanal-Team geht mit hohen Erwartungen in den Olympia-Winter. So kann Andre Lange (Oberhof) in Vancouver zum erfolgreichsten Bob-Fahrer der Geschichte werden.

Mit hohen Zielen und großem Selbstvertrauen geht das deutsche Eiskanal-Team in den Olympia-Winter. "Wir fahren nicht zu einem Wettkampf, um die Busse vollzumachen, sondern wir wollen ganz oben stehen. Ziel ist es, in jedem Wettkampf eine Medaille zu holen", sagte Andreas Trautvetter, der Präsident des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD), mit Blick auf die Olympischen Spiele in Vancouver (12. bis 28. Februar).

Sportdirektor Thomas Schwaab fügt an: "Wir wollen auch kein Geheimnis daraus machen, dass wir in manchen Disziplinen mehr als eine Medaille erwarten." Auf der schweren und schnellen Olympia-Bahn in Whistler stehen insgesamt acht Wettkämpfe in den Disziplinen Bob (3), Rodeln (3) und Skeleton (2) an.

Die Weltcup-Saison beginnt bereits am Donnerstag. Die Skeletonis machen in Park City den Anfang, am Freitag und Samstag tragen die Bob-Piloten ihre ersten Rennen der Saison an gleicher Stelle aus. Die Rodler beginnen in der kommenden Woche in Calgary mit dem Kampf um die begehrten Olympia-Tickets.

Lange kann sich den Rekord sichern

Der dreimalige Olympiasieger Andre Lange (Oberhof) kann sich in Vancouver zum Abschied seiner Karriere zum erfolgreichsten Bob-Fahrer der Geschichte krönen. "Ich sehe die Sache aber entspannt. Wir wollen bei Olympia zwei ordentliche Wettkämpfe fahren", meinte der 36-Jährige, der den Sommer über mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte.

Die deutschen Rodler zählen seit Jahrzehnten zu den Medaillensammlern bei internationalen Wettkämpfen. Für Shooting-Star Felix Loch (Berchtesgaden) stehen die ersten Olympischen Spiele an. "Ich mache mir aber keinen Druck. Ich habe im Sommer viel Zeit in der Werkstatt verbracht, um am Schlitten zu arbeiten. Ich hoffe, das zahlt sich aus", sagte der erst 20 Jahre alte Doppel-Weltmeister.

Wustlich: "Wir wollen Gold gewinnen"

Doppelsitzer Torsten Wustlich (Oberwiesenthal) formuliert da schon deutlichere Ziele für Vancouver mit seinem Partner Andre Florschütz (Friedrichroda): "Silber haben wir schon. Jetzt wollen wir natürlich Gold gewinnen."

Die deutschen Frauen wollen ihre Dominanz auch im olympischen Winter fortsetzen und in der Erfolgsspur bleiben. "Die Bahn in Vancouver liegt mir. Da geht was", so Vize-Weltmeisterin Natalie Geisenberger (Miesbach).

Die Skeleton-Mannschaft um Weltmeisterin Marion Trott (Oberhof) hat ebenfalls olympisches Edelmetall fest im Visier. "Wir sind gut aufgestellt. Ich hoffe, dass wir um die Medaillen mitkämpfen werden", sagte Cheftrainer Jens Müller.

© SID

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