Bob Weltcup
Höpfner holt ersten Weltcupsieg im Zweier-Bob

Den Zweierbob-Weltcup in Cortina d´Ampezzo hat Matthias Höpfner vor dem Gesamtführenden Todd Hays (USA) gewonnen. Der Riesaer feierte den ersten Weltcupsieg seiner Karriere. Andre Lange wurde nur Sechster.

Ein Überraschungserfolg und damit der erste Weltcupsieg seiner Karriere ist Matthias Höpfner beim Zweierbob-Weltcup in Cortina d´Ampezzo gelungen. "Wer hätte schon auf uns gewettet? Ein unglaubliches Ergebnis. Wir wollen nach Turin, und das war unsere Kampfansage", sagte der Riesaer im Hinblick auf die Nominierungen für die Olympischen Winterspiele im Februar. Olympiasieger Andre Lange enttäuschte dagegen auf Rang sechs.

Zweimal Bestzeit für Höpfner

Höpfner fuhr in beiden Läufen Bestzeit und verwies am Ende Weltcup-Spitzenreiter Todd Hays (USA) sowie Nagano-Olympiasieger Pierre Lueders (Kanada) auf die nächsten Plätze. "Wir waren am Start nicht so schlecht, wie sonst. Fahrerisch lief es auch besser und der Schlitten ist Extraklasse. Dann kommt eben in der Summe so etwas heraus", kommentierte der ehemalige Junioren-Weltmeister Höpfner seinen Durchbruch in die Weltelite.

Gemeinsam mit Stamm-Anschieber Marc Kühne hatte der 29-Jährige bereits vor Wochenfrist in Igls mit Rang fünf einen Aufwärtstrend nachgewiesen und diesen im Training in Cortina bestätigt. Bislang gilt neben dem gesetzten Andre Lange der in Cortina wegen einer Erkrankung nicht angetretene Ex-Europameister Rene Spies (Winterberg) als klarer Favorit auf den zweiten deutschen Startplatz bei den Olympischen Spielen. Den beansprucht nun aber auch Höpfner: "Die Entscheidung müssen am Ende andere fällen. Wir können nur unser Bestes geben. Nach diesem Sieg wollen wir natürlich auch in Zukunft vorne mitfahren."

Anerkennung von "Großmeister" Lange

Lob bekam Höpfner auch von Andre Lange. "Heute haben wir einen verdienten Sieger gesehen", so Oberhofer. Er selbst sei mit dem sechsten Platz "schon ganz zufrieden, weil im Gegensatz zum letzten Wochenende ein klarer Aufwärtstrend zu sehen war." Lange verzichtete auch in Cortina auf seinen Stamm-Anschieber Kevin Kuske und startete stattdessen mit dem 15kg leichteren Alexander Metzger. "Insgesamt haben wir noch ein paar Dinge abzuchecken. Und das macht man eben nicht immer mit der besten Mannschaft", meinte Lange, der auch Material testete. "Wir haben ein großes Ziel in Turin. Und dafür müssen wir eben noch gewisse Einstellungen für gewisse Dinge überprüfen."

© SID

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