Bob Weltcup
Lange landet im Viererbob auf Rang zwei

Nur knapp verpasst hat Andre Lange den Sieg im Viererbob beim Weltcup in Park City. Der Doppel-Olympiasieger war am Ende neun Hundertstelsekunden langsamer als Sieger Steven Holcomb aus den USA.

Rang zwei im Viererbob für Andre Lange zum Abschluss des Weltcups in Park City. Dabei verpasste der Doppel-Olympiasieger den Sieg nur ganz knapp. Der Oberhofer war mit seiner Crew nach zwei Läufen neun Hundertstelsekunden langsamer als der schon im kleinen Schlitten erfolgreiche Steven Holcomb aus den USA.

"Beunruhigend, er wird immer schneller in der Bahn. Ich weiß noch nicht, wie er das anstellt und wie ich ihn überholen kann", sagte der 34-jährige Lange nach dem Vierer-Wettbewerb. Er glaubt an Materialreserven: "Ich hoffe, dass die Jungs von der FES in Berlin genau hingeschaut und eine Idee bekommen haben, wie wir wieder vorbeikommen." Auf der Olympiabahn von 2002 fehlten dem Thüringer im großen Schlitten 0,09 Sekunden, im Schneetreiben war er immerhin im ersten Durchgang Bestzeit gefahren.

Dritter wurde auf der Olympiabahn von 2002 der Kanadier Pierre Lueders (Kanada/0,32 Sekunden zurück). Thomas Florschütz (Riesa), der im Zweier als Zweiter erstmals in seiner Laufbahn auf das Podest gefahren war, musste sich mit Rang zehn begnügen.

In der Vierer-Gesamtwertung führt der schon vor einer Woche in Calgary auf Platz eins gefahrene Holcomb mit 450 Zählern vor Lange (420) und Lueders (400).



© SID

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