Bob Weltcup
Lueders sichert sich Gesamtweltcup im Zweierbob

Pierre Lueders hat sich in Altenberg den sechsten Zweierbob-Gesamtweltcup seiner Karriere gesichert. Für den Titel reichte dem Kanadier der dritte Platz hinter Alexander Subkow aus Russland und Matthias Höpfner.

Bereits zum sechsten Mal hat Pierre Lueders den Zweierbob-Gesamtweltcup gewonnen. Dem Kanadier genügte beim Weltcup-Finale in Altenberg der dritte Rang hinter dem siegreichen Alexander Subkow aus Russland und Matthias Höpfner. Dem zweitplatzierten Riesaer fehlten mit Anschieber Ronny Listner 0,17 Sekunden zum Sieg.

Höpfner glaubt an "gutes Omen"

Höpfner fährt mit dem zweiten Platz im Gepäck nach Turin. "Ich bin übergücklich, dass ich mit einem Podiumsplatz nach Turin fahren kann. Das ist ein gutes Omen, wir sind gerüstet", sagte der 30 Jahre alte Höpfner und fügte hinzu: "Ich fahre nicht nach Turin, um dort nur Plätzchen und Pasta zu essen. Natürlich kämpfen wir um eine Medaille." Die Entscheidung im großen Schlitten fällt am Sonntag (ab 13.30 Uhr), es ist das letzte Rennen vor den Winterspielen.

Goldfavorit Lange war am Donnerstag wegen einer Grippe vorzeitig ins heimische Suhl abgereist. Andere Top-Piloten wie Rene Spies fehlten wegen einer speziellen Olympia-Vorbereitung. Karl Angerer vom Königssee als zweiter deutscher Starter belegte einen guten fünften Platz. "Damit hätte ich nicht gerechnet, ich bin total zufrieden", so der Youngster.

Rekordgewinner Lueders war in der Zweier-Gesamtwertung schon 1994, 1995, 1997, 1998 und 2003 erfolgreich gewesen. Mit 510 Punkten verdrängte er diesmal den nicht angetretenen Todd Hays (USA/460 Punkte) noch von der Spitze. Höpfner (453) wurde Vierter, Lange (402) Fünfter.

Höpfner: "Es war ein Riesentag"

Höpfner war nicht mit seinem Olympia-Anschieber Marc Kühne angetreten, der eine Verschnaufpause erhalten hatte. "Es war schön, hier so locker fahren zu können", sagte Höpfner: "Ich glaube, es war für Ronny Listner, mich und die vielen Fans ein Riesentag." Insgesamt dreimal fuhr Höpfner in diesem Winter im kleinen Schlitten auf das Podest, siegte einmal und gilt nun als Medaillenkandidat für Cesana. "Von mir aus könnte es losgehen, jetzt müssen wir die gute Form konservieren", so Höpfner: "Wir werden mit vollem Engagement weiter arbeiten."

© SID

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