Bob WM
Team-Gold für deutsche Bob- und Skeletonfahrer

Den deutschen Bob- und Skeletonpiloten ist die WM-Titelverteidigung im Teamwettbewerb geglückt. Sie verwiesen die Teams aus Kanada und den USA auf die Plätze zwei und drei.

Den deutschen Bob- und Skeletonpiloten ist die WM-Titelverteidigung im Teamwettbewerb geglückt. Im sächsischen Altenberg landete die Mannschaft um die Skeletonfahrer Sebastian Haupt (Winterberg) und Anja Huber (Berchtesgaden) sowie die Zweierbobs mit Sandra Kiriasis/Berit Wiacker (Winterberg) und Matthias Höpfner/Alexander Mann (Oberbärenburg) selbst ohne Andre Lange ganz oben auf dem Treppchen. Kanada landete 1,78 Sekunden dahinter auf Rang 2, die USA holte Bronze. Der Wettbewerb fand nach 2007 in St. Moritz zum zweiten Mal statt.

"Eine Medaille im Zweier wäre mir lieber gewesen, aber es ist ein kleiner Trost. Weltmeister ist Weltmeister", sagte Höpfner: "Trotz des Sauwetters bin ich überglücklich. Wir können nun mit besserer Stimmung in die Vierer-Vorbereitung gehen." Allerdings müsse man sich einmal mit dem Weltverband zusammensetzen und über Zeitpunkt und Reglement dieses Teamrennens reden. Nur sechs Nationen waren am Start, die meisten Topleute fehlten. Für den Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) war es im Osterzgebirge der dritte Sieg im dritten Rennen.

"Das ist ein schöner Nachschlag"

"Das ist ein schöner Nachschlag, besser konnte es nicht laufen. Es ist toll, bei diesem Publikum oben am Start zu stehen", meinte Weltmeisterin Kiriasis aus Winterberg. Europameisterin Huber sagte: "Die richtige WM kommt noch. Aber es war definitiv ein toller Einstieg." Die 24-jährige Berchtesgadenerin hatte genau wie Höpfner (Oberbärenburg) für eine Bestzeit gesorgt, die anderen zwei Schlitten waren jeweils Zweite. Der Winterberger Haupt sagte: "Das lief optimal und baut für das Einzelrennen richtig auf."

Olympiasiegerin Kiriasis nutzte wie im Vorjahr die Gelegenheit, auch ihrer zweiten Anschieberin zu WM-Gold zu verhelfen. Wiacker ersetzte Romy Logsch. "Das ist toll für mich", sagte Wiacker: "Es hat Spaß gemacht." Bronze holte die USA mit 1,87 Sekunden Rückstand.

Für den Olympiafünften Höpfner war es die erste WM-Medaille seiner Laufbahn. Der 32-Jährige war am Sonntag im Finallauf noch hinter den Russen Alexander Subkow auf Rang vier zurückgefallen. Weltmeister Lange verzichtete wie schon bei der Premiere, um sich auszuruhen.

Vizeweltmeister Thomas Florschütz (Riesa) hat Probleme mit dem rechten Fuß und wollte mit Blick auf das Vierer-Rennen am Samstag und Sonntag kein Risiko eingehen. "Es ist eine Reizung am Sehnenansatz im Sprunggelenk. Aber der Fuß hält", so Zuschauer Florschütz: "Ich war den halben Tag im Bett und habe mich mit Salbe eingeschmiert."

© SID

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