Bochums letzte Chance in Lautern
Fernduell mit Würze

Hauskrach beim FC Bayern München, Donnerwetter bei Verfolger FC Schalke 04, Understatement beim VfB Stuttgart: Das Fernduell um den Titel sorgt am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga für jede Menge Zündstoff.

dpa DÜSSELDORF. Nach dem Champions-League-Aus gegen den FC Chelsea sowie der Kabbelei zwischen Keeper Oliver Kahn und Teamkollege Willy Sagnol wollen die Bayern wenigstens die Meisterschaft und den DFB-Pokal. "Es gibt keinen Grund für uns, Trübsal zu blasen. Wir müssen uns jetzt in der Meisterschaft schadlos halten", fordert Bayern-Chefcoach Felix Magath vor der Partie bei Hannover 96.

Sorgen um den mannschaftinternen Frieden macht sich Magath trotz des europäischen K.o.-Schlages und der Spieler-Fehde nicht: "Davon zu reden, dass wir uns selbst zerfleischen würden, halte ich für ausgemachten Quatsch." Die Münchner bangen um den Einsatz von Michael Ballack, der sich gegen Chelsea eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen hat.

Einen positiven Effekt erhofft sich Schalke-Trainer Ralf Rangnick von der deftigen Aussprache nach der 0:3-Pleite in Stuttgart. "Es gab Gesprächsbedarf, und seitdem hat sich die Atmosphäre im Training gebessert", meinte er vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV. Rangnicks Rechnung, wie man die mit drei Punkten an der Spitze liegenden Bayern noch stürzen kann: "Fünf Siegen und ein Unentschieden aus den verbleibenden Spielen."

Verfolger VfB Stuttgart nimmt trotz des Galaauftritts gegen Schalke die Begegnung bei Abstiegskandidat Hansa Rostock nicht auf die leichte Schulter. "In Rostock wird es weder schön noch bequem", warnte VfB-Coach Matthias Sammer, sondern "eine ganz gefährliche, problematische Kiste". Schließlich muss Hansa, zuletzt sechs Mal zu Hause ungeschlagen, gewinnen, um die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt zu erhalten.

Werder Bremen dürfte nur mit einem Erfolg im Spitzenspiel gegen Hertha BSC noch Chancen haben, die Stuttgarter vom dritten Champions- League-Platz zu verdrängen. "Platz drei bleibt das Ziel. Wir sind uns bewusst, dass wir dazu praktisch alles gewinnen müssen", sagte Bremens Innenverteidiger Frank Fahrenhorst. Die Berliner brauchen dagegen jeden Punkt, um Uefa-Cup-Platz fünf gegen den HSV und Leverkusen abzusichern.

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