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Boonen sprintet erneut zum Etappensieg

An Tom Boonen führt bei der Tour de France derzeit kein Weg vorbei. Der Belgier feierte auf der 3. Etappe bereits seinen zweiten Tagessieg. Weiterhin im Gelben Trikot fährt David Zabriskie.

Einen Tag vor dem nächsten Kräftemessen der Tour-Favoriten beim Mannschaftszeitfahren hat das Team Gerolsteiner seinen ersten Etappensieg bei der Frankreich-Rundfahrt knapp verpasst. Hinter dem Belgier Tom Boonen, der sich seinen zweiten Sprintsieg holte, erreichte der Österreicher Peter Wrolich vom Team aus der Eifel als Zweiter das Ziel der dritten Etappe. Als bester Deutscher kam in Robert Förster ein weiterer Gerolsteiner-Profi nach 212,5km von La Chataigneraie nach Tours auf Rang sechs.

"Ich freue mich riesig, einmal das Glück gehabt zu haben, bei den besten Sprintern vorn dabei zu sein. Normalerweise kann ich selbst in bester Form nicht mit Boonen mithalten", sagte Wrolich, der eigentlich für Förster gefahren war.

Der junge Sachse kam aber im Finale nicht nach vorn. "Ich hatte leider keine freie Fahrt, auf den letzten 300m war ich eingeklemmt. Pako Wrolich hat den Sprint gut für mich angefahren und dann durchgezogen, als ich nicht kam. Dafür ist er belohnt worden", sagte Förster.

Während sich die Mannschaften der Gesamtklassementfahrer um Lance Armstrong (Discovery) und Jan Ullrich (T-Mobile) zurückhielten, leisteten die Teams der Sprinter Maßarbeit. Erst zwei Kilometer vor dem Ziel beendeten sie einen Ausreißversuch einer dreiköpfigen Fluchtgruppe, die 183km an der Spitze des Rennens gelegen hatte. Gegen Boonens kraftvollen Antritt waren Wrolich und Föster wie auch die anderen Sprinter allerdings chancenlos. "Ich hatte etwas Angst vor der langen Schlussgeraden. Aber als sich Mcewen und O´Grady berührten, war bei ihnen der Schwung weg. Dann war für mich alles klar", sagte Boonen.

Das Gelbe Trikot verteidigte Auftaktsieger David Zabriskie (USA) vom CSC-Team mit zwei Sekunden Vorsprung vor Armstrong erfolgreich. T-Mobile-Profi Alexander Winokurow ist 53 Sekunden zurück Vierter, der Berliner Jens Voigt (CSC) 1:04 Minuten zurück als bester Deutscher Achter.

Das Ausreißer-Trio um den viermaligen Etappensieger Erik Dekker (Niederlande) hatte sich bis kurz vor der Zielgeraden der Jagd des Feldes erwehrt, ehe die Verfolger "vorbeiflogen". Die Fluchtgruppe hatte sich nach 27km vom Feld abgesetzt und seinen Vorsprung auf maximal 5:30 Minuten ausgebaut.

© SID

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