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Boris Becker glaubt an Davis-Cup-Sieg gegen Tschechien

DÜSSELDORF. Der ehemalige deutsche Tennis-Star Boris Becker glaubt, dass das deutsche Davis-Cup-Team das Aufstiegsspiel gegen Tschechien in Liberec gewinnen wird. „Das liegt zum einen daran, dass die Tschechen untereinander zerstritten sind“, schreibt Becker in einer Kolumne für das Handelsblatt. Streit sei das letzte, was ein Team gebrauchen könne. Zum anderen setzen die Tschechen ihre Hoffnungen einzig auf den 20-jährigen Thomas Berdych. „Bei den Deutschen dagegen ruht die Verantwortung auf mehreren Schultern“, schreibt Becker. Er glaube, dass das Team eines der stärksten in der Welt sei, wenn die Spieler Tommy Haas, Nicolas Kiefer, Alexander Waske und Rainer Schüttler ihr Potenzial ausschöpften.

Einziges Fragezeichen sei die Leistung von Nicolas Kiefer, der eigentlich der deutsche Spieler mit dem meisten Talent und seit Monaten auf einem guten Weg sei. Kiefer belaste aber, dass Haas die Nummer 1 im Team sei. „Das hat ihn bisher im Davis Cup daran gehindert, sein bestes Tennis zu zeigen“, schreibt Becker über Kiefer. „Noch habe ich den Eindruck, dass er sich im Schutz der Mannschaft nicht so wohl fühlt.“ Allerdings sei Teamchef Patrick Kühnen in der Lage aus den vier Spielern ein starkes Team zu formen. „Das hat er schon beim World Team Cup gezeigt.“ Deshalb werde Deutschland gewinnen.

Die Kolumne „Becker am Ball“ lesen Sie am Freitag im Handelsblatt.

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