Borussia Dortmund soll angeblich 110 Millionen Euro von der WestLB erhalten
BVB bekommt Kredit - wenn Meier geht

Der hoch verschuldete Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund soll nach Zeitungsinformationen angeblich finanzielle Hilfe von der Düsseldorfer Großbank WestLB erhalten. Die Zahlung von 110 Millionen Euro an den BVB sei aber personelle Konsequenzen geknüpft, berichtet die "Bild"-Zeitung.

HB DORTMUND. Demnach soll das Geld nur fließen, wenn die Geschäftsführer der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, Gerd Niebaum und Michael Meier, ihre Ämter aufgeben. Die Zeitung berief sich in ihrem Bericht auf Informationen aus Kreisen der nordrhein-westfälischen Landesregierung.

Mit dem von der WestLB geliehenen Geld wolle Borussia Dortmund die an die Commerzbank-Tochter Molsiris AG einst für etwa 75 Millionen Euro verkauften Anteile am Westfalenstadion zurückkaufen, hieß es. Nach Club-Angaben sind die an Molsiris geleisteten jährlichen Stadion-Leasingraten von rund 17 Millionen Euro eine zu große finanzielle Belastung für den BVB.

Für das angebliche Geschäft mit der WestLB gab es von keiner Seite eine Bestätigung oder ein Dementi. "Bei uns wird dazu niemand etwas sagen", sagte Borussen-Sprecher Josef Schneck auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Auch aus der Landesregierung hieß es: "Kein Kommentar." Die WestLB wollte sich ebenfalls nicht äußern.

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