Boxen Amateure
Sechs deutsche Finalsiege in Halle

Beim 37. Chemiepokal in Halle/Saale haben die deutschen Amateurboxer sechs Finalsiege verbuchen können. Auch Weltergewichtler Jack Culcay-Keth gewann.

Die deutschen Amateurboxer haben die Finalkämpfe beim 37. Chemiepokal in Halle/Saale dominiert und mit sechs Siegen so viele Erfolge verbucht wie seit 1993 nicht mehr (acht). Fliegengewichtler Ronny Beblik aus Chemnitz, Bantamgewichtler Hafid Bouji und Weltergewichtler Jack Culcay-Keth, die beide aus Darmstadt kommen, der Velberter Mittelgewichtler Konstantin Buga sowie im Halbschwergewicht Robert Woge aus Könnern in Sachsen-Anhalt und im Schwergewicht Stefan Köber aus Frankfurt/Oder setzten sich gegen internationale Konkurrenz durch.

Einziger Verlierer von sieben deutschen Finalisten in den elf Endkämpfen war Lokalmatador Marcel Herfurth (Halle/Saale) im Leichtgewicht. Er kassierte eine knappe Niederlage nach Hilfspunkten gegen den Russen Semjon Gribatschow, nachdem der Kampf 5:5 ausgegangen war. Die weiteren Erfolge gingen nach Russland, Usbekistan (je 2) und die Mongolei.

Punktsiege für deutsche Boxer

Die deutschen Sieger setzten sich vor 700 Zuschauern allesamt nach Punkten durch. Beblik schlug den Algerier Samir Brahimi 9:5, Bouji den Mongolen Ideerkhuu Enkhjargal 8:7, der EM-Zweite Culcay-Keith den Chinesen Chao Gedeligen 13:3, Buga den Algerier Abdelmalek Rahou 15:0, Woge den Algerier Abdelhafid Benchebla 11:3 und Köber den Litauer Vitalijus Subacius 9:5.

Aus der 19-köpfigen Riege des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) scheiterten nur vier Starter im Viertelfinale, acht blieben in der Vorschlussrunde auf der Strecke. Insgesamt nahmen 72 Faustkämpfer aus zehn Nationen an der Traditionsveranstaltung teil.

Nicht am Start war zum vierten Mal in Folge die starke Staffel aus Kuba, die ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt hatte. In Halle wird vermutet, dass Kubas Funktionäre nach wie vor fürchten, ihre Boxer könnten sich in Deutschland absetzen.

© SID

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