Boxen Amateure
Sieben deutsche Boxer im WM-Achtelfinale

Mit seinem Punktsieg über Hosam Abdin ist Jack Culcay-Keth bei der WM der Amateur-Boxer ins Achtelfinale eingezogen. Damit stehen nun sieben Deutsche in der Runde der letzten 16.

Die deutschen Boxer können bei den 15. Weltmeisterschaften der Amateure in Mailand weiter überzeugen. Am Sonntag hat sich die Zahl der Achtelfinalisten auf sieben erhöht. Der Weltergewichts-EM-Zweite Jack Culcay-Keth (Darmstadt) setzte sich gegen den Ägypter Hosam Abdin mit 10:5 nach Punkten durch und trifft nun am Montagmorgen auf den Argentinier Brian Castano.

Außerdem behielt der Halbschwergewichts-EM-Dritte Rene Krause (Leverkusen) im Duell gegen den Koreaner Kim Dong Hoe die Oberhand und steht am Montagabend dem Ukrainer Alexander Gwosdik gegenüber.

Am Samstag hatten bereits Bantamgewichtler Denis Makarov (16:6 gegen Jesus Madgaleno/USA) und Mittelgewichtler Konstantin Buga (12:1 gegen Mladen Manejew/Bulgarien) souverän ihre Zweitrunden-Kämpfe gewonnen. In der Runde der letzten 16 stehen außerdem Leichtgewichtler Eugen Burhard (Osnabrück), Fliegengewichtler Ronny Beblik (Chemnitz) und Superschwergewichtler Erik Pfeifer (Lohne). "Wir sind sehr zufrieden. Alles läuft glatt, das ist fast schon beängstigend", sagte Disziplintrainer Roland Kubath.

Der Achtelfinal-Gegner von Buga ist am Dienstagvormittag der starke Kubaner Rey Recek, Beblik steht dem Bulgaren Alexander Alexandrow gegenüber. Auf Makarov wartet am Montagmorgen der Usbeke Tulaschboy Donijorow, auf Burhard der Inder Jai Bhagwan. Pfeifer bekommt es am Nachmittag mit Chinas Olympiazweitem Zhilei Zhang zu tun.

Nur Köber und Schaer draußen

Als einzige Faustkämpfer aus der neunköpfigen Staffel des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) sind bislang Schwergewichtler Stefan Köber (Frankfurt/Oder) und Federgewichtler Sandro Schaer (Demmin) ausgeschieden.

Deutschland hofft bei den Titelkämpfen, an denen 554 Boxer aus 133 Nationen teilnehmen, nach den medaillenlosen Weltmeisterschaften 2007 in Chicago sowie dem Olympiadebakel von Peking auf ein- bis zweimal Edelmetall.

© SID

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