Boxen International
Boxer nach 24 Jahre langem Koma verstorben

Der ehemalige Boxer Edmund Pohl ist nach 24 Jahren im Koma gestorben. In einem Kampf hatte er nach schweren Kopftreffern das Bewusstsein verloren und war nicht mehr aufgewacht.

Nach 24 Jahren im Koma ist in Südafrika der ehemalige Amateurboxer Edmund Pohl gestorben. Das berichtet die südafrikanische "Sunday Times". Pohl hatte nach einem Kampf am 30. Juni 1986 nach schweren Kopftreffern das Bewusstsein verloren und war danach nicht mehr aus dem Koma aufgewacht.

Im Alter von 19 Jahren stieg er entgegen der Warnung einiger Ärzte kurz nach einem Autounfall wieder in den Ring. Ein Stabsarzt der südafrikanischen Armee, in der er seinen Wehrdienst leistete, erklärte ihn jedoch für körperlich fit.

Pohl gewann die ersten sechs Kämpfe nach dem Unfall durch K.o., in der vierten Runde des siebten Kampfes sackten dann seine Hände aus unerklärlichen Gründen ab und Pohl kassierte schwere Schläge. In seiner Ecke klagte er anschließend über eine unendlich große Müdigkeit. "Körperlich fit heißt nicht, fit fürs Boxen zu sein", sagte er. Es waren seine letzten Worte.

Die ersten zwölf Jahre verbrachte Pohl bewusstlos in einem staatlichen Krankenhaus in Groblersdal, doch die Zustände dort verschlechterten sich. Seine Mutter Petra und seine Schwester Sandra verlegten ihn in eine private Klinik nach Middelburg bei Johannesburg, wo er nun im Alter von 43 Jahren verstarb.

© SID

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