Boxen International
Comeback von Witali Klitschko noch in der Schwebe

Ob Ex-Weltmeister Witali Klitschko bald sein Comeback geben wird, ist noch in der Schwebe. Die Verhandlungen mit Samuel Peter über einen Kampfverzicht zugunsten von Klitschko sind noch nicht abgeschlossen.

Die Zukunft des früheren Box-Weltmeisters Witali Klitschko ist weiter offen. Ein angestrebter Kampf gegen WBC-Titelträger Oleg Maskajew (Russland) ist noch nicht perfekt. Die Verhandlungen mit WBC-Pflichtherausforderer Samuel Peter (Nigeria) über einen Kampfverzicht sind laut Klitschkos Manager Bernd Bönte noch nicht endgültig abgeschlossen. Bönte widerspricht damit osteuropäischen Medien, die Klitschko bereits mit einer Einigung mit Peter zitieren.

Peter soll etwa 2,5 Mill. Dollar "Entschädigung" für seinen Kampfverzicht gegen Maskajew erhalten, außerdem würde er gegen den Sieger des Duells Klitschko gegen Maskajew antreten und könnte dann mit einer weiteren Gage von etwa zwei Mill. rechnen. Der Kampf Klitschko gegen Maskajew soll am 21. April in Moskau oder New York steigen.

Klitschko hatte Mitte Januar sein Comeback angekündigt und dabei auf die Zusage des Verbandes WBC gepocht, jederzeit als Pflichtherausforderer gegen den amtierenden Weltmeister antreten zu können. Der 35 Jahre alte Schwergewichtler aus der Ukraine hatte am 9. November 2005 als amtierender WBC-Champion wegen eines Kreuzbandrisses seine Karriere zunächst beendet.

Peters Promoter Dan Duva bestätigte "Fortschritte" in den Verhandlungen, räumte aber ebenfalls ein: "Wir sind uns noch nicht einig." Der Amerikaner, an dessen Promotion-Unternehmen auch Don King beteiligt ist, kündigte bereits rechtliche Schritte gegen die WBC an, sollte nicht auf seine Forderungen eingegangen werden: "Wir wollen das vermeiden, aber wir müssen sehen, ob es zu einer Einigung kommt."

Peter hatte sich das Herausforderungsrecht für Maskajew Anfang Januar in einem Ausscheidungskampf gegen James Toney erworben, bevor Klitschko seine Comeback-Pläne verkündete. "Er ist sehr verärgert darüber, dass seine Rechte nicht beachtet werden", erklärte Duva, "aber es ist auch alles ein Geschäft und wir versuchen das Bestmögliche für Peter zu erreichen."

© SID

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