Boxen International
Kampf zwischen Pacquiao und Mayweather abgesagt

Der für März geplante Mega-Fight zwischen dem mehrmaligen Box-Weltmeister Manny Pacquiao und US-Star Floyd Mayweather ist wegen eines Streits über die Dopingtests abgesagt worden.

Der für den 13. März in Las Vegas geplante Mega-Boxkampf zwischen dem mehrmaligen Weltmeister Manny Pacquiao von den Philippinen und dem ungeschlagenen US-Star Floyd Mayweather junior ist wegen eines Streits über die Dopingtests abgesagt worden. Dies erklärte Pacquiaos Promoter Bob Arum. Der WM-Fight im Weltergewicht hätte beiden Boxern eine Börse von rund 40 Mill. Dollar einbringen können.

Der philippinische Volksheld Manny Pacquiao hat in diesem Jahr als erster Boxer in der siebten Gewichtsklasse einen WM-Titel geholt. Der in 40 Kämpfen (25 K.o.'s) ungeschlagene Mayweather junior hat WM-Gürtel in fünf verschiedenen Klassen gewonnen.

Streit um Doping-Vorschriften

Mayweathers Lager hatte von Pacquiao für den Kampf die Zustimmung zu Bluttests nach Regeln der US-Anti-Doping-Agentur Usada gefordert. Diese Vorschriften sind wesentlich strenger als die normalerweise im Profi-Boxsport angewandten Methoden.

Dies hatte Pacquiao jedoch teilweise abgelehnt. Ein Kompromiss wurde nicht erzielt. Mayweathers Trainer und Vater Floyd Mayweather senior hatte Pacquiao zuletzt schon die Einnahme verbotener Substanzen zur Leistungssteigerung vorgeworfen.

Manny Pacquiao wird wohl am 13. März trotzdem in den Ring steigen, allerdings gegen den US-Amerikaner Paul Malignaggi.

© SID

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