Boxen International
Prozess gegen "Iron Mike" vertagt

Der Prozess gegen den ehemaligen Box-Weltmeister Mike Tyson ist auf den 7. März 2006 vertagt worden. Sehr zum Unmut des 39-Jährigen, der auf eine schnelle Verurteilung zu gemeinnütziger Arbeit gehofft hatte.

Geduld ist nicht die Stärke des ehemaligen Box-Weltmeisters Mike Tyson. Dennoch wird der 39-Jährige bis zum 7. März nächsten Jahres warten müssen, was die Gerichtsverhandlung wegen seiner Attacke gegen einen Kameramann vor einem Nachtklub in Sao Paulo angeht. Der erste Termin war am Freitag vertagt worden. "Iron Mike" hatte gehofft, mit einer Verurteilung zu gemeinnütziger Arbeit milde und schnell davon zu kommen.

Tyson im argentinischen Nationaltrikot vor Gericht

Tyson, der nach brasilianischem Recht nicht persönlich vor dem Richter hätte erscheinen müssen, war dennoch zu Stelle. Er trat auf im argentinischen Nationaltrikot, das ihm Fußballstar Diego Maradona bei einem Auftritt in dessen Show geschenkt hatte, und präsentierte sich gleich mit obszöner Geste gegenüber einem Dutzend Schaulustiger.

Tyson hatte vor der Polizei schon zugegeben, die Kamera des vermeintlichen Opfers zerstört zu haben. Allerdings wies er den Vorwurf des tätlichen Angriffs zurück. Der Anwalt des Fotografen legte jedoch ein medizinisches Gutachten vor, das beweisen soll, dass sein Mandant geschlagen wurde.

© SID

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