Boxen International
Todesfälle sorgen für strengere Boxregularien

Im Box-Paradies Nevada herrschen ab sofort strengere Vorschriften für die Ausrichtung von Kämpfen. Nach zwei Todesfällen im vergangenen Jahr müssen nun unter anderem drei statt zwei Ärzte am Ring sitzen.

Der US-Bundesstaat Nevada hat auf den Tod zweier Boxer im vergangenen Jahr reagiert und seine Regularien für die Austragung von Boxkämpfen verschärft. Demnach müssen in Zukunft drei statt zwei Ärzte am Ring sitzen, die beide Boxer sofort nach dem Kampf eingehend untersuchen. Außerdem wurden neue Regeln für Dopingtests und die Maße der Boxhandschuhe sowie genehmigte Sportdrinks eingeführt.

"Die Boxer haben aufgrund dieser neuen Regeln bessere Grundvoraussetzungen, deshalb werden wir auch bessere Kämpfe zu sehen kriegen", sagte Sig Rogich, Vorsitzender der Kommission, die der State Athletic Commission von Nevada die neuen Regelvorschläge unterbreitet hatte.

Die Regeln im US-Bundesstaat Nevada haben entscheidende Bedeutung für den Boxsport weltweit, weil in der Spielermetropole Las Vegas regelmäßig die höchstdotierten und sportlich bedeutendsten Kämpfe ausgetragen werden.

© SID

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