Boxen National
Boxer Sidon legt Berufung gegen Startverbot ein

Der Schwergewichtler Andreas Sidon legt gegen das gegen ihn verhängte Startverbot für seinen Kampf am Samstag gegen Stefan Baumann Berufung ein.

Schwergewichtler Andreas Sidon zieht erneut vor Gericht. Der Gießener legt gegen das durch den Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) verhängte Startverbot für seinen geplanten Kampf am Samstag gegen den Dresdner Stefan Baumann Berufung ein. Der 45-Jährige bestätigte der Sport Bild seine Klage auf Erteilung der Kampfgenehmigung per Einstweiliger Verfügung.

"Der BDB behauptet, ich sei aus gesundheitlichen Gründen vor weiteren Einsätzen im Ring zu schützen. Das habe ich durch ärztliche Gutachten widerlegt. Ich bin voll boxtauglich und will in den Ring", sagte Sidon. Bei einer Absage des im pfälzischen Ochtendung angesetzten Fights entgingen dem alleinerziehenden Vater dreier Kinder Einnahmen von über 20 000 Euro, die er dringend für die Finanzierung seines Lebensunterhaltes brauche.

Der BDB hält indes an seiner Auffassung fest. "Das BDB-Kampfgericht wird einen Kampf mit Herrn Sidon nicht beaufsichtigen", heißt es in einem Schreiben von Präsident Bodo Eckmann an den örtlichen Ausrichter. Bereits im Februar hatte sich Sidon eine Kampfgenehmigung gerichtlich erstritten.

© SID

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