Boxen National
Sauerland erteilt Schulz Absage

Boxstall-Besitzer Wilfried Sauerland hat seinem Trainer Ulli Wegner untersagt, mit Ex-Boxer Axel Schulz zu arbeiten. Der 37-Jährige steuert ein Comeback Ende diesen Jahres an und hoffte auf die Unterstützung von Wegner.

Box-Promoter Wilfried Sauerland hat seinem Trainer-Routinier Ulli Wegner keine Erlaubnis erteilt mit Profiboxer Axel Schulz zu arbeiten. Schulz hatte gehofft mit Hilfe des 64 Jahre alten "Trainer des Jahres" sich für sein am Jahresende vorgesehene Comeback vorzubereiten.

"Wir haben eine Menge junger Boxer, die vor wichtigen Kämpfen stehen. Damit hat Ulli Wegner wirklich genug zu tun. Ich kann das nicht verantworten", erklärte Sauerland am Rande der WM-Kämpfe der von Wegner betreuten Weltmeister Markus Beyer und Arthur Abraham in Zwickau.

"Wäre eine Herausforderung gewesen"

Wegner dagegen signalisierte seine Bereitschaft mit den Worten: "Für mich wäre das eine echte Herausforderung gewesen." Der Coach räumte aber auch ein: "Ich bin bei Herrn Sauerland angestellt, um in erster Linie seine Jungs vorzubereiten. Damit habe ich wirklich viel zu tun. Außerdem hat Herr Sauerland sowieso das letzte Wort."

Der im September 1999 nach einem verlorenen Kampf gegen den aktuellen Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko zurückgetretene Axel Schulz will als 37-Jähriger noch in diesem Jahr in den Ring zurückkehren. Über ein Duell gegen den derzeit ebenfalls mit einem Comeback liebäugelnden Ex-Weltmeister "Iron" Mike Tyson (USA) wird spekuliert.

© SID

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