Boxen National
Sturm will wohl nicht gegen Abraham boxen

Felix Sturm hat bisher nicht auf das Angebot reagiert, den lang ersehnten Kampf gegen den ebenfalls in Deutschland aktiven Arthur Abraham auszutragen. Auch die TV-Verträge der beiden Kämpfer stehen dem Kampf im Weg.

Die deutschen Boxfans werden wohl auf einen Kampf zwischen den beiden in Deutschland boxenden Felix Sturm (Leverkusen) und Arthur Abraham (Armenien) verzichten müssen. WBA-Champ Sturm hat laut Abrahams Promotor Wilfried Sauerland bisher nicht auf das am Montag abgebene schriftliche Angebot reagiert, sich für eine Gage von einer Million Euro am 19. August dem in Berlin lebenden IBF-Meister Abraham zu stellen.

Sturm hatte den Weltmeisterschaftsgürtel im Mittelgewicht am vergangenen Samstag in Hamburg durch einen Punktsieg über Titelträger Maselino Masoe (Neuseeland) geholt. Abraham war in der Woche zuvor bei seiner Titelverteidigung gegen den australischen Herausforderer Shannan Taylor erfolgreich.

Auch TV-Rechte stehen dem Kampf im Wege

Ein Duell beider ist auch wegen der TV-Rechte unwahrscheinlich. Die Kämpfe von Abraham sind in der ARD zu sehen, während das ZDF die Fights von Sturm überträgt. Für Arthur Abraham ist nach einer Titelverteidigung am 13. Mai in Zwickau gegen einen noch unbekannten Gegner bereits der 19. August als nächster Kampftermin vorgesehen. Während in Zwickau Supermittelgewichts-Weltmeister Markus Beyer Hauptkämpfer sein wird, braucht der Wahl-Berliner Abraham im August einen attraktiven Gegner für die TV-Übertragung.

© SID

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