Boxen WM
Boxer Walujew will nicht auf Tschagajew warten

Der Boxverband WBA berät über die Zukunft von Weltmeister Ruslan Tschagajew. Herausforderer Nikolaj Walujew möchte nicht auf die Gesundung des Usbeken warten.

Beim Kongress der World Boxing Association (WBA), der am Dienstag in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires beginnt, ist die Zukunft von Schwergewichts-Weltmeister Ruslan Tschagajew ein wichtiges Thema. Der Usbeke sollte am Samstag in Halle/Westfalen eigentlich seinen Titel gegen Pflichtherausforderer Nikolaj Walujew (Russland) verteidigen, musste den Kampf wegen eines im Training erlittenen Abrisses der Achillessehne aber absagen und kann frühestens im kommenden Frühjahr wieder kämpfen.

Solange wollen Walujew und sein Promoter Wilfried Sauerland nicht auf eine WM-Chance warten. Sauerland-Geschäftsführer Christian Meier verhandelt deswegen in Buenos Aires. Möglich ist, dass Tschagajew der Titel aberkannt wird und Walujew um den vakanten Gürtel kämpft, oder dass eine Interims-WM ausgeschrieben wird, deren Sieger gegen Tschagajew anzutreten hat, wenn der wieder gesund ist.

Ruiz als möglicher Walujew-Gegner?

In der Rangliste der WBA ist Ex-Weltmeister John Ruiz (USA) an Nummer zwei hinter Walujew notiert, den Walujew im Dezember 2005 in Berlin entthronte. Ein Rematch wäre ein Kampf, der in Deutschland veranstaltet werden könnte, weil Ruiz in den USA auf nur wenig Interesse stößt.

Tschagajew wurde bereits am Samstag in Hamburg erfolgreich operiert. Trainer Michael Timm geht davon aus, dass der 29-Jährige bereits im Dezember wieder ins Training einsteigen kann.

© SID

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